Gast
#3112292
Hi, zuerst einmal, ich bin im Bereich der µC Programmierung noch nicht ganz solange dabei, also steinigt mich bitte nicht für "dummen Fragen". Jetzt zu meinem Anliegen. Ich bin gerade dabei ein Konzept für einen Bootloader zu erstellen. Hierzu habe ich das Forum und die Application Notes (von Atmel) zum Thema Bootloader durchgearbeitet und dachte, dass man Bootloader und Application als getrennte "Dinge" betrachtet und dementsprechend auch in getrennten Projekten entwickelt. Jetzt hatte ich heute eine hitzige Diskussion mit einem älteren Kollegen, der meinte, dass das Quatsch ist. Besser ist, die beiden Teile in einem Projekt zu vereinigen und über das Linker-Skript in separate Speicherbereiche zu mappen. Dies bedeutet aber auch, das nur "einmal" compiliert wird und als Output eine Datei (Bootloader + Application) entsteht. Als wesentlichen Vorteil nannte er, und das kann ich auch nachvollziehen, dass alle Teile (also Bootloader und Application aus einem Projekt heraus) debugbar sind. Nun bin ich mir leider etwas unsicher, ob das konzeptionell so OK ist, da man ja beim FW-Update immer die eine Datei (Bootloader + Application) einspielt. Softwareseitig muss man dann entsprechend das unerlaubte Update des Bootloaders verhindern. Des weiteren unterscheidet sich dies natürlich auch von den Application Notes, die ich mir angeschaut habe. Deshalb jetzt meine Fragen: Wie habt ihr das implementiert (strikte Projekttrennung zwischen Bootloader und Application)? Was spricht gegen und für eine Vereinigung von Bootloader und Application zu einem Projekt? Danke desaster