Vergiss es!
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Fräservorschub und möglichem
Absaugungsvorschub.
Fährt Dein Fräser ins Material, so würde Deine Absaugung bei gleichem
Vorschub auf die Oberfläche krachen.
Bei senkrechtem Vorschub würdest Du eine zylindrische Vertiefung unter
deiner Spindel vorfinden und nirgendwo sonst. Also bumm.
Bei Vorschub mit gleichzeitiger Seitwärtsbewegung würdest Du eine
fräserbreite Schräge erzeugen, die mit Sicherheit schmaler als deine
Absaugung ist. Also bumm.
Beim Arbeiten in Taschen würde die Absaugung noch vor dem Fräser die
Begrenzung erreichen. Also bumm, je nach Richtung.
Ist beim Fräsen, egal ob Rest oder gewollt, ein Zapfen stehen geblieben.
Bumm, je nach Abstand beim Vorbeifahren.
Nur beim vollflächigen Bearbeiten dürftest du (blind) auf die nun
freigeräumte, VORHERIGE Tiefe vorfahren. Das ist aber leicht durch
Kopplung der Absaugung mit der Zentralspindel (Vorschub) zu erreichen.
Einen minimalen Abstand zur Oberfläche kann man nur erreichen, indem man
die gesamte Absaugöffnung überwacht und wie einen Fräser betrachtet, der
auf KEINEN FALL ins Material fahren darf. Schlürft er gerade genüsslich
in einer Vertiefung, so muss er kurz vor deren Begrenzung angehoben
werden. Das Gleiche gilt auf einer Fläche, bei der sich der Fräser einem
Zapfen nähert.
Die Logik dabei ist recht einfach: Rundum, ohne blinde Stellen, dein
Fräser kann ja auch mal unter 33,3° Grad durch die Gegend fahren, muss
etwas "Luft" um die Absaugung sein. Sonst heißt es: Kopf hoch.
Und wenn möglich, nicht über einem kleinen Zapfen absenken.