Hi, im diesem Thread Beitrag "Geeigneter DSP für Audiosignalverarbeitung" hatte ich ja schon mein Vorhaben über den Bau eines Audio-DSP angekündigt. Da ich nun endlich die Zeit dazu hab aber die Anforderungen gewachsen sind muss ich hier nochmal einen neuen Thread starten. Und zwar soll jetzt auch noch zusätzlich ein Display angesteuert werden (TFT? einfaches LCD? Touchscreen? Touchscreen wär schon geil!). Zudem soll es einen MP3-Player mit USB-Host geben, der nach Möglichkeit natürlich auch M4A und anderes abspielt und ein A2DP Bluetooth Audio Empfang soll auch möglich sein. Ich denke mal das alles in Hardware zu implementieren wird sehr aufwändig, daher dachte ich an ein kleines Linux-Board. Nun ist die Frage, ob so ein Linux-Board wohl auch in der Lage ist, DSP-Funktionalitäten zu berechnen und das ganze dann auf einem Audio-Codec auszugeben. Die Meisten Codecs werden ja wohl über Framed SPI angesteuert. Das werden wohl wiederum die meisten Linux-Boards nicht können, richtig? Lieber zwei getrennte Systeme? Oder ist die eierlegende Wollmilchsau doch möglich? Nochmal zur Info: Ich brauche 2 Eingangskanäle und 5 oder 6 Ausgangskanäle. lg
Schon mal das Raspberry Pi angeschaut?
Ja natürlich kenn ich das aber so direkt ging jetzt nicht hervor, ob ich da nen Audiocodec dran kriege
Gast
#3145438
Die RasPi-Linuxe haben den Codec und diverse Player, da muß man nix selber machen.
dir ist aber schon klar, dass ich da oben was von mehrere ein- und ausgänge geschrieben hab? ;)
Gast
#3145450
Hi Paul, schau dich doch mal nach den verschiedenen Blackfin-Plattformen um. Ein EZKIT hat schon mal 6 Audio I/Os. Als Soundmachine sind die Blackfin-Hybriden auch unter uClinux schön leistungsfähig und haben gegenüber den ARM-Plattformen gewisse Vorteile. Gibt da auch einige Jukeboxen mit Blackfin, die hackbar sind. Nur bei High-End-Audio (>16 bit) sind die Blackfins u.U. etwas zu schwach bzgl. schnelle DSP-Verarbeitung.
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