Die Frage war etwas vage formuliert. Ich weiß was passiert wenn man
Ladungen im Magnetfeld bewegt (Lorentzkraft), aber habe ein
Verständnisproblem was vorgeht wenn sich der Fluss nicht aufgrund der
Fläche ändert, sondern aufgrund der Flussdichteänderung. Ich möchte dazu
folgendes Beispiel betrachten:
Man hat eine Leiterschleife. Der einfachheit halber ist diese
rechteckig. Innerhalb dieser Leiterschleife ist nun ein kleines, sich
konstant veränderndes Magnetfeld, dass die halbe Querschnittsfläche der
Leiterschleife einnimmt.
Also ist die induzierte Spannung Uind = A/2 * B(t)'
Man kann diese rechteckige Leiterschleife aber doch auch als
Reihenschaltung von 4 geraden Leitern betrachten?! Für jeden einzelnen
Leiter gesehen wird jedoch keine Spannung in diesen induziert, da ja
keiner von einem sich zeitlich veränderlichen Magnetfeld durchdrungen
wird.
Selbst wenn ein Leiter von so einem Feld durchdrungen werden würde, so
glaube ich wird keine Spannung darin induziert. In welche Richtung auch?
Die Ursache (nach der UVW-Regel) liegt ja in der Veränderung der Stärke
des Magnetfeldes. Sie ist aber keine vektorielle Größe, also hat keine
Richtung. Wo liegt also der Denkfehler???