Gast
#3186750
Hallo, ich habe ein Wenig mit einer Synchronmaschine experimentiert und folgende Verhaltensweisen nachweisen können. ######################################################################## Motorbetrieb: Zum Anlaufen lassen schalte ich in die Ankerwicklung einen Widerstand. der Motor Läuft so als "Kurzschlussläufer". cos(phi) ist induktiv (ist ja nicht verwunderlich) Nun klemme ich den Widerstand heraus und lege an die Ankerwicklung eine Gleichspannung an. Der Motor erreicht seine Synchrondrehzahl --> läuft als Synchronmotor cos(phi) wird nun kapazitiv. Die Frage ist nun warum ist das so. Wie kann ich mir das technisch erklären? ######################################################################## Generatorbetrieb: Ich Schalte den Generator in Stern und lasse durch die Ankerwicklung einen Gleichstrom Fließen. Den Generator lasse ich mit Synchrondrehzahl laufen. Der Strom durch die Wicklung wird nun so eingestellt das ich 230V zum Sternpunkt messe (bei rein Ohmscher Belastung). Nun Schalte ich zum Ohmschen Verbraucher eine in Stern geschaltete Induktivität dazu. cos(phi) wird induktiv --> ist klar Die Spannung zum Sternpunkt sinkt ab. --> ist müsste den Strom durch die Ankerwicklung nach regeln um meine 230V wieder zu erreichen. Jetzt ersetzte ich die in Stern geschaltete Induktivität durch eine in Stern geschaltete Kapazität. cos(phi) wird kapazitiv --> ist klar Nun Steigt aber meine Spannung an. Warum? Wie ist das technisch zu erklären? ######################################################################## Ich bedanke mich schon mal vorab und hoffe ihr könnt mir etwas Licht in das dunkle bringen.