Gast
#3206000
Hallo leute bin eben über folgende Schaltung gestolpert (siehe Anhang, Quelle: http://powerelectronics.com/regulators/single-stage-isolated-bridgeless-pfc-converter-achieves-over-98-efficiency-0999-power-fac ) Jetzt wundere ich mich ein bisschen wie das ganze funktionieren soll. Bei der nichtgetrennten Version: Solange der Schalter geschlossen ist läd sich die Induktivität auf. Sobald der Schalter dann öffnet muss der Strom sich seinen Weg suchen. Allerdings ist im einzigen Strompfad eine weitere Induktivität. Es kämpft quasi Spule gegen Spule, was in einer gewaltigen Spannungsspitze resultiert. Wie haben sie sich das den gedacht? Bei der getrennten Version: In diesem Fall muss doch der Trafo als Energiespeicher herhalten, sprich, die Primärinduktivität? Generell zur Funktionsweise (bei der nichtgetrennten Version): Linker Teil: Spannungsquelle, Schalter und Induktivität Rechter Teil: Resonanzkondensator, Resonanzinduktivität, Dioden, Last Wenn der Schalter geschlossen ist liegt an dem rechten Teil eine Spannung mit der selben Polarität der Spannungsquelle an. Der Kondensator läd sich mit einer Halbwelle eines Sinusförmigen Stroms auf, welcher ebenfalls durch D1 fließt und in die Last. Außerdem läd sich die Spule auf. Sobald der Schalter öffnet gibt es eine Induktionsspitze, die Polarität invertiert sich. Der Kondensator wird durch eine Halbwelle eines ebenfalls Sinusförmigen Stroms endladen, diesmal durch D2. Insofern wirkt der linke Teil als Rechteckgenerator und der rechte als "Verdopplerschaltung" ? Oder ist die Funktion ganz anders? Ich habe mal nach einem Prototypen oder einem Dimensionierungsbeispiel gesucht um das ganze Simulieren zu können, habe aber nichts gefunden. Hat einer ein Beispiel für eine Dimensionierung? Viele Grüße Wandler
