Kondensator als Spannungsstabilisierung

Gast #3228183
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Hallo zusammen,

ich habe mir dieses Set bei Ebay ersteigert:

http://www.ebay.de/itm/2-X-100W-Class-D-Audio-Amplifier-Combo-Kit-w-24V-350W-Power-Supply-TK2050-/110961614632?pt=Lautsprecher_Selbstbau&hash=item19d5d3df28

Wenn ich richtig laut höre, dann bricht die Spannung vom Netzteil (24 V) 
zusammen (LED auf der Platine wird kurzzeitig dunkel).
An meinen beiden Bleigelakkus (je 12 V -> in Reihe 24 V) habe ich das 
Problem nicht.

Meine Frage ist jetzt, kann ich für die Stabilisierung einen Kondensator 
in die +24V Verbindung einbauen? Gibt es dafür Formeln um das zu 
berechnen; was brauche ich da am besten?

Achja gemessen habe ich den Verstärker mit einem Sinus 1 kHz bis zur 
"Clip-Grenze" (via Oszi) dort benötigt er ca. 5,1 Ampere an 2x4 Ohm mit 
2x45 Watt.


Vielen Dank
Martin
Gast #3228289
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45W an 4Ohm bedeutet ja gerade einmal 19V Spitzenspannung.

Ich bekomme aus dem TP2050 bei 24V Betriebsspannung fast genau 60W an 
3,9Ohm heraus.

Messe mal den Spannungsabfall über der Eingangs- Verpolungsschutzdiode 
bei Nennlast. - Das IC i.d.R. mehr hergeben.


Das Netzteil scheint ja von den Daten her recht üppig dimensioniert zu 
sein.
Ich vermute fast, dass die Regelung des Schaltnetzteils durch die Musik 
aus dem Tritt kommt. Oder die eingebaute Überstromabschaltung 
interpretiert eine zu steile Flanke des Stromanstiegs als Kurzschluss.

Bei letzterem kann ein Elko durchaus helfen. Ein typischer Anfangswert 
wären hier 10.000µF. - Einfach mal austesten.

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