Zur Zeit haperts bei mir an der UART-Schnittstelle des
Atmel Mega16: will diesen an einen PC anbinden. Habe
mir schon einen Pegelwandler besorgt (max232cpe). Laut
Schaltplan sollte der Wandler mit Kondensatoren besrückt
werden. Wie groß sollen die sein ?? Hat jemand ganz
zufällig einen (für mich:ganz einfachen) Schaltplan, wo
die Anbindung dieses Prozis an den PC gezeigt ist ???
Ich will einfach mal ins Windows Terminal Daten empfangen.
Wer weiss wie es geht ??
Bitte helft mir ! Ich schaffs echt nicht alleine...
Genau das war eines meiner Probleme: die Werte für
die Kapazitäten haben sich beträchtlich bei diversen
Literaturquellen unterschieden. Ich werds mal versuchen. Danke
nochmal.
MfG
Hi Gerd,
wofür eigentlich "reserve" ? Ich dachte, dass die
Kondensatoren für die Aufwärtskonversion der
Spannung notwenig sind ??? Damit sollte doch
demnach eigentlich die konv.Spannung fest-
gelegt werden ?! Hab ich da eine falsche Vor-
stellung ?
Dann noch ne Frage: Gibts einen Unterschied zwischen
MAX232, MAX232A und MAX232CPE ?? Ich habe mir den
CPE geholt, der war bei Reichelt am günstigsten. Kann
das sein, dass alle drei DoppelTransmitter/Receiver
haben ?? Ist der CPE Pin-u.Funktionskompatibel zu den
anderen beiden ?
MfG Andreas
Hallo Kutschenegger,
sind alle Pinkompatibel
Max 232 = Max 232CPE (CPE steht nur für Gehäuse und Temp. Bereich DIP
16 ; 0-70°)
Nominal Cap Value = 1 uF (steht so im Maxim Datenblatt) ; 120 Kbaud max,
Max 232E
Nominal Cap Value = 0.1 uF ; 200 Kbaud max,
Aber Vorsicht gilt nur für echte Maxim Teile. Oft werden einem billige
xx232 untergeschoben da nehme ich auch immer größere C.
Gruß Bernhard
Okay,
und wie sieht es mit der Masse aus ?
In verschiedenen Schaltplänen ist eine
durchgeschleifte Masse von PC zu MAX232 und
dann zum Prozessorboard (also mein Experimentalzeugs)
gezeigt. Ist das denn sinnvoll ? Immerhin versuche
ich doch damit völlig verschiedene Kreisläufe elektr.
zu verbinden ???!! Ist das nicht gefährlich für meinen
Prozi ?
Zu den Kondensatoren: Ich hab' bis jetzt immer 1uF genommen mit den
MAX232 unterschiedlicher Hersteller. Ohne Probleme ...
Zur Masse: Das ist nicht gefährlich für den uC, da die Masse 0V hat (im
PC genauso wie aufm Exp.-Board). Und was sollen die schon anrichten?
Außerdem sind es nicht "zwei völlig verschiedene Kreisläufe", sondern
zwei Niedervolt-Gleichstromkreise ...
Wenn einer mal 'ne ganz einfache schaltung mit dem 232
sehen will, schaze eich fach unter www.outset.com
und dann unter interface und verbindungskalbel.
Da ist es ziemlich anschaulich, wo die elkos hinkommen
Also, zu dem mit den Kondensatoren: Ein Aufwärtswandler zerhackt die 5 V
und lädt damit eine Elkokette wechselseitig auf. Er stapelt die Spannung
wechselweise hoch. Die Ladung wird aber mittels eines Oszillators
getaktet, jeder Elko kriegt nur einen gewissen Zeitraum zum Laden. Wird
Strom abgenommen, muss der Elko die Zeit überbrücken, die er nicht mit
dem Laden dran ist. Wenn man keinen Strom entnimmt, kann man einen
beliebig kleinen Elko nehmen. Wird die Spannungsquelle aber belastet,
bricht sie bei ungenügendem C halt schnell ein. Und liefert dann eben
kein echtes V24-Spannungsniveau mehr. Das kann dann alles noch
funktionieren, ist aber Glückssache. Dann schließt man an die
V24-Signale zum Debuggen ein paar LEDs an (wie z.B. bei einem
handelüblichen V24-Tester), und schon geht rein gar nichts mehr
ordentlich vor sich.
Ein 1µ-Elko geht mit seiner Spannung bei 5 mA Stromentnahme in 0,2 ms um
1 Volt in die Knie. Deshalb ist es mir eben lieber, ich habe ausreichend
Reserve.
Zu den Massepotentialen: Sofern das Massepotential zweier "Kreisläufe"
verbunden ist, ist eine eindeutige Referenz gegeben und alle Spannungen
beider Kreisläufe sind auf diese Referenz bezogen eindeutig. Existiert
eine solche Verbindung nicht, hängen die "Kreisläufe" in der Tat in der
Luft und alles ist am Schwimmen.
Das Massepotential darf aber nicht mit dem Gehäusepotential verwechselt
werden. Das Gehäuse eines PCs ist im Normalfall an die Schutzerde der
Steckdose angeschlossen, das Massepotential nicht unbedingt. Wenn das
nicht der Fall ist (z.B. weil die Schutzleiter der Steckdose seit der
letzten Streichaktion einen 0,5 mm dicken Farbbelag haben, oder ganz
normal, wenn man ein ungeerdetes Steckernetzteil benutzt), kann das
Gehäusepotential des PC durch die Entstörschutzkondensatoren in der Tat
auf etwa der halben Netzspannung liegen. Und dann kann es in der Tat zu
ziemlichen (Wechsel-)Strömen zwischen der Ground-Leitung und dem
Gehäusepotential kommen. Mit der Methode habe ich schon einen Computer
und einen angeschlossenen Drucker sterben sehen.
Also ausschließlich die GND-Leitungen der beiden V24-Schnittstellen
verbinden! Für ganz Vorsichtige: Vor dem Verbinden den Strom messen: es
sollte nichts außer ein paar Mikroampere unterwegs sein.
MfG
Gerd
Kann man eigentlich ein kleines Gerät kaufen,
ähnlich dem ISP-Programmieradapter, welches
auf der einen Seite Tx/Rx Anschluss vom µC
und auf der anderen Seite ein RS232-Anschluss
(9-Pol Sub D) besitzt ?? Das muss es doch
irgendwo schon käuflich (<20 Euros) geben !
Ich habe bisher einen missglückten Selbstbauversuch
gestartet, Schliesslich ist der Materialpreis auch
nicht so hoch, aber der Zeitaufwand dafür ist bei
mir beträchtlich (habe sehr wenig übung mit so etwas).
Bevor ich einen neuen Versuch starte,
benötige ich eine definitiv richtigen Schaltplan.
Kann jemand mal seinen (der schon selbst getestet wurde)
hier ins Forum mailen ? Das würde mir sehr weiterhelfen.
bei outset.com habe ich nix gefunden und die bisher
gefundenen Max232-Anschlusspläne weichen auch stark
voneinander ab, besonders was die Polung der Elkos
angeht.
Vielen Dank im Voraus.
MfG
Versuch es mal bei www.ar-online.de, der Besitzer dieser Seite hat
meines Wissens genau sowas mal gebaut. Vielleicht hat er noch ein paar
Platinen übrig und verkauft dir diese.
Mfg
gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin, der Probleme mit dem UART
hat(siehe Thread weiter unten).
Vielleicht sollte ich mal die Werte der Kondensatoren verändern.
Das klingt sehr vernünftig. Muss dann mein
Mega8 mit einem Quarz getaktet werden ?
Ich komme auf das Angebot mit der Platine
wahrscheinlich demnächst zurück.
Hi,
ich denke mal, selberloeten ist die Variante, bei der man am meisten
lernt, auch wenn es am Anfang ein wenig Zeit kostet.
Ich habe auch vor kurzem mit Mikrocontrollern angefangen, und letzte
Woche an mein AtMega8-Board einen Max232 nebst serieller Schnittstelle
nach der Schaltung aus dem Tutorial geloetet. Hat auf Anhieb
funktioniert, obwohl ich in der ersten Version die Masseleitung an der
RS232 vergessen hatte... er bekam die Masse dann ueber das ISP, solange
es dransteckte, darum fiel es mir erst spaeter auf.
Ansonsten: Einen Quarz braucht man nicht wirklich, wenn es auch langsam
sein darf.
Ich habe den ATMega8 zuerst intern mit den 1 MHz (+- irgendwas)
getaktet, da waren 2400 und 4800 Baud moeglich. Alles hoehere ging
nicht, das duerfte entweder an der nicht ganz stabilen Frequenz liegen,
oder an der ungenauen Teilung (im Manual zum ATMega8 ist da eine nette
Tabelle, wie genau man die Baudraten bei welchem Takt trifft, bei 1 MHz
und 9600 Baud war der Fehler >8%).
Dann habe ich einen 4 MHz Oszillator dazugeloetet, damit gings dann bis
19200 Baud problemlos. Mehr duerfte auch gehen, aber vermutlich nicht
mit meiner fliegend auf einer Lochrasterkarte zusammengeloeteten
Schaltung, die doch eine ziemlich wilde Kabelfuehrung hat.
Zum Testen wuerde ich die ganz einfachen Programme aus dem Tutorial
empfehlen, dann weisst du naemlich, ob die HW geht, oder ob Fehler in
der Software sind.
Viele Gruesse,
Jan
@Jan:
Nur so drangelötet, ohne die Fuse-Bits zu ändern ???? Sicher ?
Wenn mit Fuse-Bits: Wie stellt man diese auf "externen Quarz" ein ??
Habe bedenken, weil ich schon einige Mega8 beim Fuse-setzen zerschossen
habe... passiert eben.
Zu den Baudraten: Habe bisher mit 9600Baud und internem Takt
praktisch 0,0% effektivem Fehler erreicht. Ohne Probleme.
Reichelt.de
Conrad.de
ich bevorzuge erstes... dort bekommt man den Max232CPE (-Ersatz)
für ~80ct. Und funktioniert toll. PS: Gleich noch 4x1µF Elkos
mitbestellen. (könnten auch 10µF sein, bin mir nicht so sicher.)