Hallo zusammen, ich habe 2 batteriebetriebene Geräte in 2 UP-Dosen und möchte diese am besten über einen kleinen UP LED Treiber (Eingang: 230v 500mA,Ausgangsspannung: 12V) mit Strom versorgen, um mir den regelmäßigen Batteriewechsel zu ersparen. 1. Funktaster http://www.elv.de/homematic-schaltaktor-fuer-batteriebetrieb-komplettbausatz.html .................. 2x Micro AAA LR03 Spannungsversorgung: 3 V Stromstärke: unbekannt ...................... 2. Schaltaktor für Batteriebetrieb (5-15v), dass ein 9v Relais schaltet. http://www.elv.de/homematic-hm-pb-2-wm55-2fach-funk-wandtaster-komplettbausatz.html .................. Schaltaktor: Stromaufnahme im Burstbetrieb nur max. 100 µA Open-Drain-Ausgang 20 V/3 A Schaltaktor und Relais werden über den gleichen 9v Block mit Strom versorgt .................. Da der Schaltaktor, das Relais und der 9v Block hinter einer Steckdose in der UP-Dose sind, ist ein Batteriewechsel lästig. Ich hatte mir vorgestellt, folgenden 12v LED Treiber zu kaufen: http://www.leds.de/LED-Zubehoer/Strom-und-Spannung/Einbau-Netzgeraet-500mA-12V-IP20.html Dazu 1 Widerstand, um die 2x 1,5v AAA Batterien des Funktasters zu ersetzen und 1 Widerstand, um den 9v Block zu ersetzen. 12v->9v ->1,5v Problem: Habe zwar hier im Forum die Formel gefunden (R = U /I), um die beiden Widerstände auszurechnen, aber ich kenne nicht die Angabe über die Stromstärke der Geräte. Beim Schaltaktor steht nur 100 µA im "Burstbetrieb". Ist das der Standby Betrieb? Wieviel das Relais braucht und die Funktaster weiss ich nicht. Welche Widerstände also wählen? Da in der UP-Dose nur Platz für einen LED Treiber ist, kommen 2 LED Treiber mit unterschiedlichen Spannungen nicht in Frage. Gibt es noch bessere Lösungen als die von mir gedachte und kann mir jemand verraten, welche Widerstände zu nehmen sind? Da der Treiber billig ist, gehe ich davon aus, dass selbst bei 24/7 Standby Betrieb so einiges an Strom für Wärme und das Netzteil verschwendet wird. Gäbe es ne Alternative? Vielen Dank im Voraus.
Moin Cäsar, deine Idee ist schon recht gut! Nehm bloß keine Widerstände da du die Zustände deiner Schaltungen nicht kennst! Der Wirkungsgrad geht dann ebenfalls den Bach herunter... Kaufe dir dein LED trafo und zusätzlich einen LF 30 oder LF 33 (google danach oder bei Reichelt oder Conrad oder eBay) das ist ein linearregler! Dieser erzeugt immer genau 3V/3,3V egal welche Last anliegt. Vom bauraum her ist der etwa 2x1x0,5cm also recht klein. http://www.reichelt.de/ICs-KA-LF-/LF-33-CV/3/index.html?;ACTION=3;LA=446;ARTICLE=39414;GROUPID=2911;artnr=LF+33+CV Damit hast du dann 12V und 3V/3,3V zur Verfügung!
Hi Martin. Danke für die schnelle Antwort. Folgende Fragen ergeben sich noch für mich: 1. Spannung des Funktasters: Ich habe die Daten zur Spannungsversorgung einfach vom Hersteller übernommen und erst beim Schreiben des Threads gesehen, dass dort "3v" steht. Kann ich wirklich davon ausgehen, dass die beiden AAA Batterien in Reihe geschaltet sind und ich nicht 2 x 1,5v brauche, sondern direkt mit 3v arbeiten kann? 2. Widerstände und Kondensatoren: Der LCF-33 ist ein Festspannungsregler und ich habe über diese u.a. hier gelesen: http://www.dieelektronikerseite.de/Tools/LM317.htm dass man bei Festspannungsreglern in Abhängigkeit von Einsatzweck (als Konstantstromquelle oder Spannungregler) einen bzw. zwei Widerstände braucht. Sehe ich das richtig, dass der Regler als Spannungsregler (und nicht als Konstantstromquelle verdrahtet werden muss? Woanders habe ich gelesen, dass man dann noch dazu 2 Keramik-Vielschicht-Kondensator bräuchte. Wenn ja, welche? 3. Ich war heute auf dem Flohmarkt und habe dort für 2 Euro zufällig so ein iphone usb Mini Stromstecker, der 230v -> 5v runterregelt gekauft, weil das noch kleiner ist. Außerdem hoffe ich, dadurch auch die Wärmeentwicklung geringer halten zu können. Problem: Bei Festspannungsreglern muss angeblich die Eingangsspannung 2-3V über der Ausgangsspannung sein. von 5v->3v könnte eng werden oder? Vielen Dank für wertvolle Ratschläge. Gruß Cäsar
Hallo Cäsar, du hast ja richtig Gas gegeben bei deiner Recherche. Zu 3) Das nennt sich dropout voltage und diese beläuft sich auf 1,25V etwa. Also völlig io für den 5V betrieb. Zu 2) Das du dort Kondensatoren benötigst ist auch richtig. Welche sind in deinem fall Wurst. Guck mal das du etwa 1uF - 220uF findest. Bei elkos die Polung beachten. Kondensatoren sind bipolar, also egal wo plus und Minus sind. Und ja, du baust eine spannungsquelle! http://www.arduino-tutorial.de/wp-content/uploads/2010/06/kondensator_testimage.jpg Die 3 Runden in der Mitte sind elkos. Die 2 links sind aus Keramik. http://home.arcor.de/max_payne-mail/ac/spannungsregler.gif So wie hier sollte deine Schaltung aussehen, nur ohne D1! Zu 1) Das wird schon stimmen was der Hersteller sagt. Und 1,5V betrieb gibt's so gut wie garnicht in solchen Bereichen. Achso und mach dir keine Panik wenn du den 3,3V Regler nimmst, das bisschen juckt die Elektronik nicht. Gruß Martin
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