Gast
#3280205
Hi Leute! Ich hoffe, ich kann euch mal mit ein paar Fragen bezüglich der Anbindung an einen ADC nerven. Es geht mir darum, es generell zu verstehen, damit ich nicht immer im dunkeln tappe...ich gebe mir Mühe, das ganze optisch gut leserlich zu formatieren. Zum ADC wird folgendes angenommen:
Messen tue ich eine Messbrücke, welche aus 4 5k-Widerständen besteht, ebenfalls gespeist von den 3V der Referenz.
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Worum es mir geht ist die Frage nach einer Eingangskapazität vor dem ADC-Eingang - diese kann ja hilfreich, aber auch behindernd sein. Ich komme nicht so ganz damit zurecht, wie diese gewählt werden muss, daher möchte ich mal hier meine Überlegungen preisgeben und mich gerne korrigieren lassen. Gehe ich richtig der Annahme, dass die Samplezeit einfach der Kehrwert der Samplingfrequenz ist?
Wichtig ist ja, dass die Spannung während des samplens nicht auf mehr als ein halbes LSB absinkt, also gilt
Ich würde im ersten Schritt jetzt erstmal die Messbrücke direkt an Ain+ und Ain- des ADCs anschließen. Gehe ich richtig der Annahme, dass ich jetzt jeweils einen Brückenwiderstand als Ausgangsimpedanz heranziehen kann? Also 5k? Zusammen mit der Sample-Kapazität des ADCs folgt
Bei einem 20Bit-Wandler darf die Abweichung für ein halbes LSB ja maximal folgenden Wert betragen
Mit der Zeitkonstante kann ich ja nun auch ausrechnen, auf wieviel Prozent der Kondensator während der Samplezeit aufgeladen wird
Kann ich mit diesem Ergebnis schonmal sagen, dass der Ausgangswiderstand der Messbrücke bei dieser Sampling-Frequenz kein Problem darstell? Ich stoppe erstmal an dieser Stelle und hoffe, dass das jemand bestätigen kann, oder, falss nicht korrekt, mich korrigieren kann.