Gast
#3289953
Ich versuche gerade zu verstehen, was ein "Optimalfilter" macht, habe dabei aber grundlegende Verständnisprobleme. Sehr tief sind meine Kenntnisse ja noch nicht, deshalb habe ich einmal bei Wikipedia nachgefragt. http://de.wikipedia.org/wiki/Optimalfilter Dort wird gezeigt, dass ein Nutzsignal (sagen wir ein "Puls") der Form S(t') im Rauschen zum Zeitpunkt T am optimalsten detektiert wird, wenn die Impulsantwort des Filters gleich der gespiegelten Signalform ist, also h(t) = k * S(T-t) Mir ist klar, dass dies letztlich nichts anderes ist, als eine Kreuzkorrelation des Empfangssignals s(t) mit der erwarteten Signalform zum erwarteten Zeitpunkt T, sodass das Filtersignal unmittelbar nach dem empfangenen Puls maximal wird. Wenn ich weiß, zu welchem Zeitpunkt T mein Signal zu erwarten ist, kann ich tatsächlich diese Methode anwenden (ob das Filter technisch realisierbar ist, sei jetzt einmal nebensächlich). Wenn ich als Beispiel Radar hernehme, dann kommt mein Echo aber zu einer unbekannten Zeit T. Wie kann ich dann ein konkretes Filter bauen, wenn dieses von T anhängt? Oder bezieht sich der Begriff Filter weniger auf eine "Kiste mit Ein- und Ausgang" sondern auf das mathematische Verfahren? Vielleicht kann mich da jemand aufklären. Danke und Grüße Michael