Hi Olli,
1. guck dich mal nach Literatur zu Magnetischen Schleifenantennen
(magnetic loops) um, das scheint genau das zu sein was du machen
willst.
2a. die RF-Wechselspannung, hochohmig parallel zum L gemessen, ist am
höchsten bei hoher Güte, bester Abstimmung des LC-Parallelkreises und
bester anpassung an deinen Sender.
2b. Für 13.56 MHz tuts auch eins der billigen CB-Funk-VSWR-Meter, die
"brauchen" allerdings etwas Sendeleistung für eine vernünftige
Anzeige:
Die zeigen dir Vorlaufende und Reflektierte Leistung an, bei Anpassung
solltest du keine reflektierte Leistung mehr messen (Anschlußrichtung
be8en :-)) Beim nächstgelegenen Funkamateur gibt es sowas auch.
2c. Bei Anpassung des Senders sollte die HF-Wechselspannung am Ausgang
50% der Leerlaufspannung sein.
2d. Frag doch mal bei der nächsten Uni/FH/Forschungseinrichtung/Firma
mit HF-Bezug. Die haben meist Geräte der PKW-Preisklasse (18-25k)
womit man das prima messen kann (Vektorielle Netzwerkanalysatoren, R&S
ZVB usw.).
2e. Die Antenne ist dann am besten auf die Nennfrequenz
"abgeglichen", wenn sie dir an einem Empfänger mit 50 Ohm Eingang das
knusprigste Signal liefert bei einem konstanten gesendeten Signal
irgendwoher, und symmetrisch mit Abstand von der Nennfrequenz immer
"schlechter" empfängt.
Grüße,
Hendi.