@Holger: Danke für den konstruktiven "Furz"-Kommentar, beide Daumen
hoch.
@newbie: Kann dir dazu dieses Buch hier empfehlen:
http://www.amazon.de/Softwareentwicklung-mit-AUTOSAR-Grundlagen-Engineering/dp/3898645630/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1378386885&sr=8-2&keywords=autosar
Bietet aber einen sehr sehr groben Überblick, wenn du das Buch durch
hast, kannst du von Dir leider nicht behaupten, dass Du Autosar kannst.
Erst wenn du tatsächlich so ca. 2 Jahre Praxiserfahrung damit hast,
kannst du es. Gut bei diesem Buch ist die Anleitung, die dir klar sagt,
wie die Dokumentation auf Autosar.org aufgebaut ist und wo man anfangen
soll zu lesen. Probier nicht die Spezifikation komplett zu lesen, denn
die Anzahl der Seiten hat sich schon früher im Bereich +/- 7000 Seiten
bewegt. Hier ist der einzige vernünftige Weg - Learning by Doing.
Ich bearbeite selbst Serienprojekte in diesem Themenbereich seit 2006
:-). Dazu kann ich nur sagen, dass im Wesentlichen 2 Unternehmen sich
den Toolmarkt dafür aufteilen. Der defacto Standart ist Vector
Informatik mit seiner DaVinci Toolchain und dann gibt es noch Elektrobit
mit Tresos.
Weiterhin gibt es jede Menge Unternehmen, die irgendwas Autosarbezogenes
anbieten. HIerbei handelt es sich meistens um Partielllösungen. So
bietet z.B. dSpace mit dem Targetlink eine Plattform an, mit deren Hilfe
RTE-Kompatible SWC's innerhalb Simulink als Algorithmen modelliert
werden können um daraus dann automatisch den Quellcode zu erzeugen.
Unternehmen, wie Continental bastelt ständig an einer eigenen
Komplettlösung zum Thema Autosar (Ich glaub das tool hieß Ceasar).
Die Thematik an sich hier zu erklären wäre enorm. Aber generell kann man
Sagen, dass man sich Autosar ähnlich vorstellen kann, wie ein
Windows-Betriebssystem, jedoch für ECUs. Jedoch hat Autosar mehr den
Charakter eines Frameworks, bei dem man unterhalb der
RTE(RunTimeEnvironment) die Treiber und das OS reinpackt und oberhalb
der RTE die SW-Komponente.
Falls Verständnisfragen aufkommen, kannst die hier ruhig posten.
Gruß