Industriesensorik vs Consumersensorik

Gast #3317818
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Hallo,

ich stelle mir gerade die Frage, inwieweit man Consumersensor anstatt 
von Industriesensorik einsetzen kann.

Ein Beispiel sind zum Beispiel Encoder:

Ich habe so ein 20 Centteil von einem Encoder für Autoradios. Der kann 
bis zu einer Million cycles ab(höchswertige Variante). Funktionieren tut 
das mit abwechselnd leitenden und nicht leitenden Flächen, so dass man 
beim Drehen Spannungsimpulse bekommt.

Mich würde aber besonders Positionsmessverfahren interessieren, die 
billig aber trotzdem robust sind. Habt ihr da Erfahrung. Bisher geben 
wir pro Sensor schnell 100 - 200 € aus...

viele Grüße

Timo
Gast #3317923
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> Bisher geben wir pro Sensor schnell 100 - 200 € aus...

Es gibt in der Industrie keine wirklichen Vorschriften
abgesehen von APEX und ähnlichem vermutlich bei dir
nicht relevanten Kram.

Es obliegt vollkommen dem Anwender, wie lange ein Teil
in der Industrie hält, und ob es kosteneffektiv ist.

Du kannst den billigsten Jubelschrott in deine Maschine
einbauen, den man niemals einem Kunden andrehen würde,
und auf den man niemals 2 Jahre Gewährleistung geben würde,
wenn er nur deine Anforderungen erfüllt.

Wir kennen eine Anforderungen nicht. Die musst du selber
kennen. Und dann schlussfolgern, ob es das 20ct Teil tut,
oder 200 EUR sein müssen, die 200 EUR vielleicht doch
kosteneffektiver sind.

Natürlich macht es keinen Sinn. beispielsweise Badewannenthermometer
einzusetzen oder Haarhygrometer, wenn man Temp und Druck auf
1 GradC doer 1 Millibar für den Prozess genau kennen muss.

Consumer-Sensojren snid teilweise übel und nur als Trendanzeige
zu verstehen, da ja sowieso kein Kunde nahmessen, kann, wie
ungenau sein Thermometer ist, selbst bei einer Abweichung von
5 GradC zu einem anderen weiss er ja nicht welches defekt ist.

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