Nicht der Debugger dürfte Schuld sein, sondern die Optimierung des
Compilers, die das alles weitestgehend zusammenfasst, sodass sie dem
Debugger nur noch sehr spärliche Zeilennummerninformationen zukommen
lassen kann.
Grundregel #1: benutze keine degradierten Modelle, um die Unfähigkeit
von Compilern oder Debuggern, den Code ,,richtig'' anzuzeigen,
nachzuweisen. Ziel der Optimierung des Compilers ist es ja gerade,
derartige degradierte Fälle (die man in der Praxis oft schreibt, weil
es die Lesbarkeit verbessert) zusammenzufassen.
Man kann das natürlich durch Ausschalten der Optimierun
,,beseitigen'', allerdings debuggt man dann auch einen komplett
anderen Code -- und kann es genauso gut auch gleich sein lassen. Es
ist praktikabler, sich an die vermeintlich seltsamen Hin- und
Hersprünge des Debuggers beim schrittweisen Abarbeiten optmierten
Codes zu gewöhnen und dafür den endgültigen Code zu debuggen.