Das hängt ganz davon ab, wie das Betriebssystem konfiguriert ist. Linux
ist recht einfach so konfigurierbar, dass es in einer Ramdisk läuft und
Daten nicht (Drucker, ThinClient) oder nur auf ausdrücklichen
Nutzerwunsch (Konfiguration bei Router, Fernseher) permanent speichert.
Beim nächsten Start wird dann einfach wieder das gleiche Image vom
permanenten Speicher ins RAM geladen und es geht wieder genauso los wie
beim letzten Start.
Bei einem "normalen" PC-Einsatz ist das aber kein geschicktes
Systemverhalten, da möchte man ja gerade Daten bearbeiten und speichern,
Programme installieren, mindestens Cookies setzen. Damit das Speichern
halbwegs flott geht, wird dabei einiges im RAM zwischengespeichert,
inklusive Dateiverwaltungsinformationen, und wenn man den Rechner
einfach so ausschaltet, eben nicht korrekt geschrieben.
Das hat mit der Hardware darunter überhaupt nichts zu tun - man kann
Linux auch auf einem x86-PC so konfigurieren, dass es nur aus dem RAM
läuft (diverse Live-Linux-Systeme tun das) und selbstverständlich kann
man das auch mit einem RasPi.
MfG, Arno