Naja, diese Kleeblatt-Antenne scheint einzig und allein für den von
dir genannten Zweck gebräuchlich zu sein. Kritisch daran ist natürlich,
dass bei diesen Frequenzen ein paar Millimeter mehr oder weniger schon
einen deutlichen Einfluss haben. Aufgrund des Verkürzungsfaktors (der
wiederum vom Schlankheitsgrad, also dem Verhältnis von Durchmesser zu
Länge der Elemente abhängt) dürfen die Elemente auch nicht exakt
lambda lang sein, sondern „etwas“ kürzer. Wenn man keinen NWA für
diese Frequenzen hat, kann man das Ergebnis jedoch schlecht messen.
Angesichts des geringen Aufwandes für die Teile kann man natürlich
vielleicht drei Exemplare bauen, bei denen sich die Drahtlängen um
je 2 mm unterscheiden. Diese misst man dann gegen irgendeinen
Empfänger aus, der die Signalstärke anzeigen kann, und sucht sich die
beste davon aus.
Die Kleeblatt-Antenne ist aus dem recht bekannten (und in der Literatur
ausreichend beschriebenen “Big Wheel”) hervorgegangen, welches ein
horizontal polarisierter Rundstrahler ist. Fummelig könnte es dabei
sein, alle drei Elemente gleichmäßig einzudrehen, wie es für die
zirkulare Polarisation erforderlich ist.
Wenn ich mir das hier ansehe:
http://www.dopero.de/KAP_Technik/Quad_Quirl/quad_quirl.html
dann denke ich, dass die verwandten mit den um 45° gedrehten
Quad-Elementen vielleicht einfacher zu beherrschen sind und in den
Ergebnissen vergleichbar sein dürften. Das Problem der korrekten
Elementgröße hat man natürlich nach wie vor.