Hey gebt ihm eine Chance ...
Wenn Du ein fertiges Funkmodul verwendest, hat der Hersteller schon die
größten Klippen für Dich umschifft.
Bleibst Du bei Deiner ursprünglichen Fragestellung sind die Antworten
die Du erhalten hast nicht völlig substanzlos.
2,4Ghz ist weltweit lizenzfrei, bietet relativ hohe Datenraten und
erkauft sich das mit ziemlich komplexen Verfahren.
Wir haben vor Jahren kommerzielle 2,4Ghz Funktelefone für spezielle
Anwendungen umgebaut.
Sehr problematisch wenn das mit Wlan, Bluetooth und Mikrowelle
konkurriert.
1,9Ghz Dect war die Lösung für uns weil da nur Telefone funken dürfen.
Für Sensornetzwerke bietet sich eigentlich eher das 433 / 868 Mhz Band
an.
Kleine, einfache, relativ billige Module die mit einem vertretbaren
Aufwand zu beherrschen sind.
Jedes Land kocht da aber seine eigene Suppe was die Frequenzen und das
Zugriffsverfahren angeht.
Gesendet werden dürfen immer nur kurze Telegrame, dann muß man die
Frequenz wieder freigeben. Mehr dazu bei der Bundesnetzagentur ;-)
Die ganz einfachen 'HF Module' sind kaum mehr als der reine HF Teil.
Du musst Dich dann um alles selbst kümmern und hast auch keine
Zulassung.
Die Module am oberen Ende der Preisskala verhandeln bereit die
Frequenzen miteinander, Hoppen hin und her wenn das Band gestört ist und
kümmern sich um die Einhaltung der Norm.
Je nach Umgebungsbedingungen würde sich ein Mesh Netzwerk anbieten.
Die Sensoren können dabei Routing funktionen übernehmen Geräte zu
erreichen die keine direkte Verbindung mehr zum Master haben.
ZigBee, Z-Wave etc. pp.
Wenn es schnell, teuer und gut sein darf schau mal bei Höft und Wessel.
Die rüsten z.B. die Handterminals der DB aus.
Je mehr Du selbst machen willst um vermeintlich Geld zu sparen um so
frustrierender wird das.
Ohne entsprechende Messtechnik kannst Du einfach nur raten warum die
Verbindung immer wieder zusammenbricht.
Es ist eine Sache 'irgendwie' eine 1 zu 1 Verbindung über kurze
Distanzen halbwegs stabil zum laufen zu bekomme und eine ganz andere ein
Sensornetzwerk beherrschbar zu machen.
Die reine Sendeleistung sagt nicht viel aus.
Wenn ich 100mW in eine miese Antenne reinbrate, einen schlechten
Empfänger habe und auch keine Algorithmen um aus dem Salat das beste zu
machen, dann bringen mir auch 200mW nix.