Gast
#3438721
Sorry für den etwas holprigen Titel, aber was besseres ist mir nicht eingefallen. Es ist ja so, dass man Speicherdrosseln im Gegensatz zu den meisten anderen Elektronikbauteilen nicht einfach so in passend fertig kaufen kann (zumindest habe ich da noch nichts gefunden). Ich bin momentan an der Entwicklung eines 20A/100Khz Tiefsetzstellers, habe schon ein bisschen gerechnet und kenne auch die sehr hilfreiche Schmidt-Walther-Website. Entsprechende Erfahrung mit der schnellen Ansteuerung von Leistungs-Mosfets ist vorhanden, und Layouterfahrung mit höheren Strömen auch. Woran es jetzt ein bisschen hapert ist die praktische Spulenfertigung. Das ganze ist erstmal für einen Prototypen, soll aber so gebaut werden dass spätere Serienfertigung möglich ist (d.h. ich will keine Teile aus ATX-Netzteilen ausbauen o.ä. Nach etwas rumgerechne bin ich jetzt dazu gekommen, dass ich eine Spule mit RM14-Kern und 11 Windungen brauche. Aufgrund des ja doch etwas höheren Laststroms schlägt die Schmidt-Walther-Website einen Drahtquerschnitt von mindestens 6,6mm² vor. Das stelle ich mir als massiven Kupferdraht etwas unangenehm zu wickeln vor, und wenn ich mir so einen RM14 Spulenkörper wie hier anschaue: http://www.spulen.com/rm-14-spulenkoerper-dual-in-line-12-polig-1-kammer.html Dann sieht das auch so aus als ob hier lieber mehrere dünne Lackdrähte parallel gewickelt werden? Kann das jemand bestätigen bzw. im Idealfall noch genaueres zur Vorgehensweise sagen, oder bin ich da total auf dem Holzweg? Benötige ich außer Spulenkörper, Draht und Kern (der hier: http://www.spulen.com/rm14-kernsatz-n41-al160.html) sonst noch etwas?