Der Iout-Pin liefert ein Signal, das nur positive Werte enthält. Deshalb
hat ein Sinus aus diesem Pin eine Gleichspannungskomponente überlagert,
die so groß ist wie der Scheitelwert des Sinus. Mit einem Kondensator
kann man diese Gleichspannungskomponente abtrennen, sodass ein reiner
Sinus mit pos. und neg. Werten entsteht. Dummerweise bildet der C auch
einen Hochpass. Kompromiss ist halt, die Grenzfrequenz des Hochpasses so
tief zu legen, dass die normalerweise benötigten Signale nicht gesperrt
werden, eben 0,1 Hz.
Man könnte die Gleichspannungskomponente auch durch einen
Summierverstärker entfernen, dann könnte man noch tieferfrequente echte
Sinussignale ausgeben.
Dem steht aber das Poti im Signalverlauf entgegen. Da es beim Verstellen
nicht nur die Amplitude sondern auch die Gleichspannungskomponente
verstellt, ist die Lösung mit dem Summierverstärker nicht möglich.
Perfekt, aber aufwändiger wäre die Folge: Volles Signal mit
Summierverstärker von der DC-Komponente befreien. Dahinter mit Poti die
Amplitude verstellen und zweiten Verstärker danach, der die
Ausgangsspannung mit niedrigen Innenwiderstand ausgibt.
Aber Verstärker, die von DC bis 20MHz frequenzlinear sind, sind halt
nicht einfach zu machen.
Außerdem würde diese Lösung den Rauschanteil des Ausgangssignals
erheblich ansteigen lassn.