Hallo, ich muss für ein älteres Projekt eine Bestehende Schaltung so verändern, dass die Schrittmotoren im bestromten Zustand von der Treiberplatine getrennt werden können, ohne das die Treiber dadurch kaputt gehen. Grund: Anscheinend werden zu Wartungs/Reinigungszwecke immer wieder die Schritmotoreinheiten von den Steuergeräten im bestromten Zustand getennt. Alle Versuche den Leuten klar zu machen, dass sie vorher die kompletten Geräte ausschalten müssen waren vergeblich. Der Verwendete Schrittmotor Treiber ist A3967. Jetzt habe ich mir überlegt zusätliche Freilaufdioden in die Leitung zu den Motorspulen einzubauen, da das noch mit einem geringen Aufwand machbar wäre. Wobei ich mir da nicht sicher bin ob das übehaupt was bringt, eigentlich müsste ich doch eine Last parallel zur Spule hängen, damit beim abrupten Motor abzeihen der Strom begrenzt wird?
Gast
#3481153
Das ist wieder ein typisches Problem nach Murphy: "Man kann ein System nicht idiotensicher auslegen, da man nicht abschätzen kann, wie fantasievoll die Idioten sind!" ;-)
Ich würde pro Leitung jeweils eine Diode auf VCC ûnd GND bestücken. Und das so mal testen.
Gast
#3481180
Anbei ein Beispiel. http://www.mino-elektronik.de/Generator/takte_impulse.htm#bsp3 Bei vielen Beiträgen mit Schrittmotortreibern habe ich immer gegen Wände geredet, die als Echo von sich gaben: Dioden bräuchte man nicht, da diese eingebaut seien. Dein Beispiel ist typisch für einen Fall, wo man keinesfalls auf Dioden verzichten darf!
Ok, werde es mal mit den Dioden ausprobieren. Die letzte Schaltung sieht auch Interessant aus. Wenn die Dioden nicht weiter helfen werde ich's mit den Filtern versuchen. Aber erstmal ist Urlaub angesagt :D Werde danach Berichten. Danke für die Antworten, Rob
Gast
#3481910
Zusaätzlich: Baue auf der Motorseite (oder auf beiden Seiten) des Steckers bipolare Transildioden ein. Andere Möglichkeit: am Stecker einen voreilenden Kontakt, der den Treiber rechtzeitig abschaltet.
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