EFU = Einschaltfunkenunterdrückung. Ich vermute das durch den niedrigen
Primärwiderstand und die niedirge Induktivität hohe Stromänderungen beim
Einschalten was schon zu einem Zündfunken führen kann. Wie die Diode
genau funktioniert ist mir unklar, denke das Sie entweder erst ab einer
gewissen Hochspannung leitend wird oder eben nur Negative Ströme
durchläßt da sie ja in Sperrichtung(laut Bosch-Zeichnung) betrieben
wird.
Hier ein Zitat aus einer Patentschrift:
/zeigt die Primär- und Sekundärspannung wie sie in der Zündanlage gemäß
1 mit der Diode 18 zur Einschaltfunkenunterdrückung auftreten. Zu einem
hier nicht dargestellten Zeitpunkt beginnt ein Ladestrom in der
Primärwicklung 11 der Zündspule 10 zu fließen und wird zum Zeitpunkt t1,
welches beispielsweise der berechnete Zündzeitpunkt ist, unterbrochen.
Damit wird auf der Sekundärseite einer Hochspannung induziert, die zum
Funkenüberschlag an der Zündkerze 17 führt und dann in dem typischen,
dargestellten Brennspannungsverlauf bis zum Zeitpunkt t2, welcher das
Funkenende darstellt ausbrennt. Die Kurve 22 zeigt dabei den
sekundärseitigen Spannungsverlauf U2(t). Die Kurve 23 zeigt den auf die
Primärseite transformierten Spannungsverlauf, welcher beispielsweise
anhand des Erfassungsmittels M2 erfaßt und einer Auswerteeinrichtung 16
zugeführt wird. Bei der Schaltung gemäß 1 mit
Einschaltfunkenunterdrückungsdiode 18, wird beim Absinken der
Sekundärspannung der Sekundärkreis durch die eingebaute Diode
abgetrennt. Die verbleibende Sekundärkapazität 20 kann nur durch den
Ionenstrom, der zu vernachlässigen ist, und den Strom durch den
Nebenschlußwiderstand 21 entladen werden. Eine typische Zeitkonstante
beträgt τ = 4,1 ms. Die Kurve 23 zeigt die auf der Primärseite
transformierte Sekundärspannung und somit auch das Verhalten des
Restschwingkreises. Die Spannungsverläufe in 2 sind die erwartete
Idealform für den Fall, daß der Nebenschlußwiderstand RN
vernachlässigbar klein ist./