Gast
#242831
Hier mal ein Beispiel wie sich die Qualität des Layouts sich auf die Qualität der fertigen Platine auswirkt. Ich verwende das Fotoverfahren (ja mit dem Fotoapparat) mit welchem sich garantiert lichtdichte Vorlagen erstellen lassen. Das Material bei diesem Beispiel ist extra mit -Positiv 20- (!) beschichtet worden um mal aufzuzeigen was damit so machbar ist. Die Belichtungszeit war 20 Sekunden im Vakuum und geätzt wurde auf altdeutsch im stinknormalem FeCl3 Bad. Also alles auf Risiko. Leider ist der Lötstopp etwas verrutscht, sollte eben mal so hopp hopp gehen. Das Layout wurde flächenfüllend auf A4 mit Tintenstrahler (Wald und Wiesen Lexmark) gedruckt und mit 25 ASA "Maco ORTH" Film aufgenommen und anschliessend masshaltig auf Litho-Film vergrössert. Vorteil der ganzen Geschichte: egal ob positiv o. negativ Verfahren, höchste Lichtdichte, feinste Leiter (bei entsprechender Beschichtung), lange Belichtungszeiten sind kein Problem, sehr dünner Vorlagenfilm.... usw. Nachteil ist einzig das aufwendige Verfahren.


