Hallo zusammen, wie immer von mir eine brutale Laienfrage ;-) Highlight heute: Eine Zeichnung hängt an! Ich hab ein Computergehäuse in Würfelform aus Blech. Der Untere Teil / Boden ist aus Lochblech (zur Belüftung). Ich will nun WLAN einbauen. Für die neueren Standards benötigt man ja zwei Antennen hab ich gehört. Kann ich das Lochblech unten Diagonal durchschneiden, beide so entstandenen Dreiecke isolieren (an den Kontakträndern zum Gehäuse zb mit Isoband) und dann per Kabel an meine WLAN karte? Funktioniert das dann "akzeptabel" (mit Dipol und so)? Vielen Dank für die Antwort im Vorraus! Besten Gruß Sebastian
Gast
#3513051
Klar, kein Problem, mit Dipol und so geht das. Besonders gut wenn das Gehäuse auf dem Boden steht und so wie eine Glocke über der Antenne, damit bekommst du dann eine ziemliche verstärkung und so.
Gast
#3513054
Aber mal im Ernst - natürlich geht das nicht. Lass hinten aus dem Gehäuse 2 SMA Antennen rausschauen und gut ists. Alles andere wird ohne Erfahrung Simulationen Messmöglichkeite nichts werden.
Ich spüre Ironie. Dass das nicht optimal ist habe ich vermutet, die Frage ist ob das ansatzweise funktioniert. Ich mein ein Mac Mini benutzt ja das selbe Prinzip. Der Hat auch ein Lochblech untenr einer "Glocke" aus Alu.
Hier ist mal ein Bild von der Unterseite eines Mac Mini
Gast
#3513092
Dir sollte aber beim Betrachten des Bildes auffallen, dass die WLAN Antenne isoliert ausserhalb des Gehäuses angebracht ist?
Gast
#3519324
Wäre eine Schlitzantenne möglich (Babinetsches Prinzip)?
Vielen Dank für die Antwort. Ich habe eine ähnliche Konstruktion gebaut wie auf dem Bild.
Die WLAN Verbindung klappt auch mit nur einer Antenne. Lediglich die Auslöschungen werden durch zwei Antennen minimiert ( diversity Betrieb ). Deine Konstruktion wird aber höchstens durch Zufall -und dann auch nur schlecht- funktionieren. Warum? - Sind die "Antennen" von Dir auf Resonanz im 2,4 GHz Band berechnet worden? - Auf welchem Untergrund stehen die "Antennen" ( Dämpfendes Material, oder gar Metall in der Nähe? ) Antennen müssen bei diesen Frequenzen möglichst frei stehen, und auch für die gewünschte Frequenz berechnet sein.
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