Gast
#3586978
Hallo. Ich bin dabei einen Quadrokopter zu planen. Dabei hatte ich vor, die 3 Halbbrücken inkl. Ansteuerelektronik an das Ende der (oder in länglicher Form unter die) 4 Arme zu platzieren. Da kam mir die Idee, ein dünnes 6-Eck zu basteln, das um den BLDC-Motor rum geht. An die Außenseite könnte dann pro Seite ein MOSFET dran, z.B. TK58E06N1 oder TK72E08N1 (TO220-Gehäuse). http://www.semicon.toshiba.co.jp/info/lookup.jsp?pid=TK58E06N1&lang=en http://www.semicon.toshiba.co.jp/info/lookup.jsp?pid=TK72E08N1&lang=en Diese kann man (Notfalls mit Isoliermaterial) an das 6-Eck befestigen, der somit gleich als Kühlkörper fungiert, aber vorallem werden die MOSFETs gleich durch die Luft des Propellers gekühlt. Von oben gesehen ist da ja nur eine kleine Angriffsfläche, weswegen das ja kein Spürbaren verlust an Schub geben sollte, oder? Gleichzeitig werden die MOSFETs von mit kühler Luft ohne Ende bepustet. Die Frage ist: Bringt das etwas? Sprich, sind die MOSFETs durch die Kühlung effektiver (-> bessere Batterieausnutzung) und kann man dadurch vielleicht auch mehr Leistung rausholen, wodurch der Kopter dann mehr Last heben kann? Oder ist der Aufwand des Bauens für die Katz, da kein Nutzen draus gezogen werden kann? Sollte es doch etwas bringen, muss ich die MOSFETs ja an die Platine anschließen. Muss da irgendetwas beachtet werden? Ich hab dann ja eine etwas längere Zuleitung des Gates und eine längere Leitung vom Motoranschluss zur Platine (für die BEMF-Messung).