Die angehängte Schaltung findet man so oder ähnlich in verschiedenen
Netzteilen, grundsätzlich kann ich die Funktion nachvollziehen.
Zweck der Schaltung ist das Bereitstellung zweier Spannungen Va, Vb, die
im Netzteil für die Endstufe benutzt wird. Diese Spannungen sollen daher
beim Ein/Ausschalten möglichst spät eingeschaltet (wenn die Versorgung
stabil ist) und früh ausgeschaltet (bevor die Versorgung instabil wird)
werden.
D3 ist eine 5-6.2 V Zener und wird auch als Referenz benutzt.
D1 ist eine 8.2 V Zener.
Die "Endstufe" Q1/Q3 ist mir klar, Q1 schaltet Va auf -9 V (abzgl. 0.7 V
von D2) durch ; Q3 schaltet Vb auf 9 V durch, wenn Q1 durchschaltet.
Ich verstehe allerdings nicht, wie das "schöne" Ein/Aus Verhalten
zustande kommt, ich vermute mal Q2 spielt eine entscheidende Rolle,
verstehe aber die Beschaltung nicht.
Simuliert habe ich die Schaltung für einen Anstieg der Spannungen
innerhalb von 8 ms und einen längeren Abfall, funktioniert tadellos. Nur
verstehen würde ich sie gerne auch...