AM (Rundfunk) mit Direktmischer demodulierbar ?

Gast #3598411
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Hallo,
kann man AM Rundfunk mit so einem Direktmischer demodulieren ?

RF Verstärker.
Zusätzliche Invertierung (180°) des Signales.
Analogschalter, der zwischen 0° und 180° mit der Frequenz des LO 
umschaltet.
Tiefpass.

So einen Aufbau habe ich hier. Kann sehr gut alle möglichen Träger 
"empfangen", die ich im Labor setze. Einen Rundfunksender höre ich nur 
sehr schwach raus. Demodulieren ich an einer Nichtlinerität, habe ich 
diese jedoch sehr laut.

Grüße Rothm.
Persönliche Seite #3598556
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... im Prinzip ja, aber die Umschaltung muss synchron mit der 
Trägerfrequenz des AM- Signals erfolgen. Sonst hast Du zwei verschiedene 
NF- Signale plus einen Pfeifton als Ergebnis.
Die 180 Grad-Umschaltung kann man als Multiplikation des Eingangssignals 
mit einem Rechtecksignal interpretieren. Durch Anwendung der Formel
cos alfa  * cos beta = 1/2 * cos (alfa+beta) + 1/2 cos (alfa-beta) 
erhält man  die NF (alfa - beta). Dabei ist z.B. beta = 2*pi*f die 
Grundfrequenz der Rechteckschwingung und alfa das AM- Signal, bestehend 
aus Träger und den beiden Seitenbändern.
#3598569
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> kann man AM Rundfunk mit so einem Direktmischer demodulieren ?

Ja, das Empfangssignal sollte möglichst mit einem phasenstarr zu seinem 
Träger laufenden Oszillator gemischt werden (Synchrondemodulator).

> Demodulieren ich an einer Nichtlinerität sehr laut.

Falls es sich um einen Transistor handelt, dieser hat eine 
Mischverstärkung. Eine verlustfreie Direktmischung dagegen sollte IMO 
die Amplitude der Hüllkurve-3dB wiedergeben

> Invertierung (180°) des Signales. Analogschalter,
> der zwischen 0° und 180° mit der Frequenz des LO umschaltet.

Schaltung?

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