Wenn du das Gerät als Beweismittel beim nächsten Streit der über 2
Stunden geht nutzen möchtest wirst du wohl einen externen Akku
anschließen müssen.
Als Modellfliegerkamera kannst du den originalen LiIon-Akku einfach
durch einen andren LiIon-Akku ersetzen oder beide Akkus parallel
schließen.
An deiner Stelle würde ich mir die Ladeelektronik anschauen die sich im
Stick befindet.
Entweder wurden dort Schrauben genutzt um den Stick zusammen zu halten
oder er ist nur zusammen-geklickt und man muss ihn von der Seite her mit
einem flachen Schraubenzieher öffnen.
Teilweise sind die LiIon-Akkus die maximal 4.1V vertragen nur über einen
Widerstand mit den 5V vom USB verbunden und können so leicht überladen
werden wenn man den Stick zu lange am PC eingesteckt lässt.
Mach mal ein Bild von der Platine und der näheren Umgebung wo die
Leitungen des Akkus verlötet sind, dann sagen wir dir mehr.
Die Platine wird wahrscheinlich so ähnlich aussehen:
http://www.pluc.fr/wp-content/uploads/2010/02/gumpack_camera_componants_1.jpg
Hier ist der Akku über eine Diode und einen 1,5 Ohm Widerstand direkt an
die 5V des USB-Ports angeschlossen worden, die Kabel wurden auch sehr
unsicher angelötet so dass Plus und Minus irgendwann nach etlichen mal
rütteln, klopfen und runter fallen zueinander finden, daraufhin wird der
Akku in der Hosentasche warm und fängt an zu rauchen und wenn er dann
aufgeplatzt ist fängt er an zu brennen.
Also das Ding kann dir eingesteckt am USB-Port explodieren oder in der
Hosentasche anfangen zu brennen.
(ich hoffe mal dein Stick ist nicht genau so aufgebaut)
Ganz ehrlich, da kann ein kleiner Tropfen Heißkleber im Bereich zwischen
Kabel und Platine wahre Wunder wirken bzw. die Sicherheit erhöhen.
Es hätte nur eine kleine Referenzspannungsquelle, einen billigen OpAmp
(LM385) und einen kleinen MosFET gebraucht um den Akku vor Überladung
schützen zu können.
Ein zweiter MosFET + der zweite OpAmp vom LM385 und man hätte auch einen
wirksamen Unterspannungsschutz.