Gast
#3740489
Hallo zusammen, vermutlich haben die wenigsten hier schonmal was mit PCIe gemacht, aber vielleicht hab ich ja Glück und es findet sich doch jemand. Was ich vorhab ist ein bischen verrückt, Ziel des ganzen ist aber herauszufinden, ob man mit Hobbybudget ein PCIe-Layout auf 6 Lagen hinbekommt. (Mir ist klar, dass ich Längenabgleich und Impedanzkontrolle brauche, ob ich das gut genug hinbekomme ist genau die interessante Frage.) Das ganze soll ein kleines "mainboard" mit 3x PCIe x1 Steckplätzen für ein i.MX6 Wandboard (gibts sogar bei Pollin) werden. Der i.MX6 hat eine PCIe lane die ich per switch (z.B. PI7C9X20404SLCFDE) auf die 3 Sockel verteilen will. (Ist mir klar, dass sich dann die Bandbreite auch aufteilt, das ist meine geringste Sorge ;)) Wo ich derzeit aber nicht ganz durchblicke ist das clocking [1]. Der i.MX6 gibt einen Referenztakt aus, den würd ich in einen fanout-IC (ich dachte da an den PI6C20400A) füttern und die Ausgänge davon auf switch und die 3 Sockel verteilen. Kann das so funktionieren? Der Takt für switch und die Sockel sind durch Leitungslängen und den fanout-IC ja etwas verzögert verglichen mit dem root-complex-Takt (=Referenztakt). In [1] findet sich bzgl. Common Refclk folgender Satz:
1 | |
2 | |
Allerdings finde ich im Datenblatt vom fanout-IC nur auf der ersten Seite den Hinweis "Low skew < 50ps", aber keine näheren Angaben in den Tabellen. Bedeutet das nun, dass er 50ps in->out skew hat? Funktioniert das clocking-Schema dann so prinzipiell? [1] http://www.silabs.com/Support%20Documents/TechnicalDocs/PCIe-Clock-Source-Selection.pdf