Gast
#3773301
Hallo allerseits ich möchte in einem Quarzfilter die Halterungskapazität der Quarze kompensieren. Dazu kann man ja parallel zum Quarz eine Spule schalten, die bei der Resonanzfrequenz den selben Blindwiderstand hat wie die Halterungskapazität; in diesem Fall ist das Gebilde Halterungskapazität <-> ext. Spule in Resonanz und sehr hochohmig. Soweit so gut. Meine Quarzfrequenz ist 10 MHz und die Halterungskapazität wie üblich 5 pF (habe ich nachgemessen mit einem Netzwerkanalysator). Damit ich diese Haterungskappazität also kompensieren kann, brauche ich nach Adam Riese ca. 57 uH. Das ist recht viel für eine Luftspule :-( und da das ganze auch noch so klein wie möglich werden soll, kann ich nicht beliebig viele Windungen auf eine Luftspule 'aufwickeln', möglich wäre es ja schon, die 57 uH hin zu bekommen, aber wird halt gross. Meine Frage ist jetzt, wie ich das sonst noch lösen könnte. Leider habe ich nicht so viel Erfahrung mit Ferritkernmaterialien oder so, und fertige 57 uH Spulen gibt es ja auch nicht, und ich denke eine grosse Güte sollte die Spule auch noch haben, damit ich die Quarze nicht eher noch 'verschlechtere'. Wie würde man das also richtigerweise machen? Bin sehr gespannt auf eure Vorschläge und bedanke mich schon im Voraus!
