Hallo,
ich bin auf der Suche nach Ersatzzellen für einen Gardena-Akku 18V,
1,6Ah.
In diesem Akku sind 5 Zellen verbaut mit der Bezeichnung US18650V -
Meines Wissens sollte dies eine Zelle von Sony sein, die auch unter der
Bezeichnung Konion vertrieben wird/wurde.
Genau diese Type habe ich nicht mehr gefunden, jedoch z.B eine US18650V3
mit 2250 mAh.
Teilweise habe ich bei Händlern das Stichwort "eigensicher" bei
bestimmten Zellen gefunden, bei anderen steht wiederum "ungeschützt".
Was mich interessieren würde, ist wie man erkennt ob eine Zelle
"eigensicher" ist oder nicht. Sowas stünde natürlich im Datenblatt -
leider sind richtige Datenblätter zu den Akkus im Internet fast nicht
auffindbar.
Kann mir hier jemand weiterhelfen?
Viele Grüße
Max
Wenn du ohne Datenblatt herausfinden willst, ob in den Zellen eine
Schutzschaltung drin ist, musst du sie öffnen. Dabei zerstörst du sie
aber und das kann sehr gefärlich sein.
Also vergiss es.
Wie sehen denn die jetzigen Zellen aus? Ist da extra an jeder 18650 eine
Schutzbeschaltung (kleine Platine am Pluspol o.ä.) - was eher
ungewöhnlich wäre - oder übernimmt das die Lithium-Regeleektronik
(Laden, Protection & evtl. Fuel Gauge) des Gerätes?
Wenn ja, könnte man theoretisch die 18650 mit anderen (bitte nicht die
billigen & gefährlichen Ultrafire, sondern Markenzellen) mit gleicher
Kapazität und Ladeschlussspannung ersetzen.
Richtig eigensicher kann kein Akku sein, es kann immer Fehler geben,
durch die sich die Ladeenefgie intern entlädt.
Wahrscheinlich meinen die
- geschützt protected mit pcb
- ungeschützt, rohe Zelle ohne PCB
Das hängt vom Ladegerät und der Beschaltung ab, geschützte können nur
begrenzte Sttöme liefern, mehr Strom als ca. 3A bei deiner 2200mAh Zelle
führt als Überstrom zur Abschaltung, daher sind im Modellbau
ungeschützte Zellen üblich.
Braucht dein Ding weniger Strom (anzunehmen) sind geschützte auf jeden
Fall einsetzbar und ein Sicherheitsgewinn.
Hallo,
ja es gibt 18650 die eine Schutzbeschaltung drin haben. Die
Schutzbeschaltungen sind aber generell minimalistisch, berücksichtigen
nicht tiefere Spannungen bei niedrigen Temperaturen, etc. das muss die
Ladeschaltung machen.
Sicher, sind eigentlich nur NiCd.
Aber wenn Du Angst hast es könnte abbrennen,... nimm Nimh,
LowSelfDischarge, Eneloop, Panasonic Industriezellen, Saft VHT und
VH(sehr gute Zellen), kein Stress wegen dem UN Transportation Test,...
und man bekommt auch Packs, z.B. Standard Packs für RC-Autos, dann
brauchst DU Dir keine Sorgen wegen Ersatz und Lagerhaltung zu machen.
Für eine Kleinserie an Geräten würde ich mir den Stress mit Liion nicht
antun, RC-Akkupack, entnehmbar wie's das Batteriegesetz zwecks Recycling
fordert, ein Ladegerät von Ansmann oder so( was gescheids ) fertig. Und
wenn's oft geladen werden soll,... Nimh LSD a la Eneloop, GP Recyclo,..
in einem Batteriehalter, kann der Kunde auch leicht tauschen.
Liion-Bullshit, macht nur Stress die der Kunde nicht Bezahlt. Und
schalflose Nächte ob's nicht über nach im Labor abgeraucht ist.
Brauchste Metallbrandlöscher, eine entsprechende Versicherung,... .
Überleg Dir gut ob das sein muss. Wenn's gebrannt hat, dann wird's
lustig.
Bei LIDL waren gerade Consumer LSD Akkus im Angebot, 1000 Zyklen(wenn
mans glaubt) 4€. Billiger sind Liion auch nicht, und die Größe für 10Wh,
viel kleiner sind Liion Packs auch nicht.
Liion, mein Tipp(hab's schon gemacht), Finger weg.
Grüße
Sepp
Die Händler nennen die LiMn-Chemie eigensicher. Im Fehlerfall ist die
nicht so reaktionsfreudig wie die "herkömmliche" LiNiCo-Chemie (etwa in
NCR-Zellen). Die traditionelle Chemie kann unter großer Hitzeentwicklung
ausgasen, was in geschlossenen Behältnissen einen Bombeneffekt hat.
Züchtet man das hoch wie bei LiPo-Akkus, fackelt es sogar richtig ab.
LiMn-Chemie wie in den Konions hingegen wird auch heiß, aber es wird im
Fehlerfall wesentlich weniger Wasserstoff frei, die Brand- und
Explosionsgefahr ist stark verringert. Die alten Akkutypen muss man
daher mit einer Schutzschaltung gegen Kurzschlüsse, Überlast, Überladen
und Tiefentladung schützen. Das ist bei den LiMn-Akkus nicht nötig, da
diese durch die genannten Eigenschaften als "eigensicher" gelten.