Gast
#3948990
Guten Abend, eigentlich beschäftige ich mich momentan mit einem ganz anderem Thema, allerdings ist mir das so eine Frage hochgekommen die mich beschäftigt. Mir geht es darum wie Daten aus schnellen ADCs (>100Msps) eigentlich verarbeitet werden. Ich stelle mir das ganze wie folgt vor: Ein ADC macht seine Messungen. Diese schreibt er in einen dazu passenden Speicher, z.B. in einen RAM. Der RAM besteht evtl. aus mehreren parallelen einzelnen Speichern um mehr Speicher zu haben und damit die Daten auch so schnell aufgezeichnet werden können, falls ein einzelner RAM zu langsam ist. Nun kommt der Punkt an dem ich nicht weiß wie es weiter gehen könnte. Der RAM ist irgendwann mal voll und zur Darstellung des Signales muss er ausgelesen werden. Dies könnte ja nun ein normaler ATmega machen. Allerdings dauert dies auch wesentlich länger und der ADC hört mit seinen Messungen auch nicht auf um nichts zu verpassen. Liege ich nun mit meiner Vorstellung richtig? Wie werden die Daten nach der Speicherung weiter verarbeitet damit sich Schreibe und Lesevorgang nicht in die Quere kommen? Eine Vermutung von mir wäre, einfach so viel RAM zu benutzen, bis man zum Auslesen genug zeit hat bevor der jeweilige RAM wider beschrieben wird. So was würde aber bedeuten das der Speicher bei noch höheren Sample Raten wahnsinnig steigen würde.