Gast
#4045110
Hallo zusammen, obwohl das hier ein reines Expertenforum zu sein scheint, wage ich mich trotzdem mal mit einer Anfängerfrage heran. Ich spiele gerade mit einem AVR Attiny rum und mache meine ersten Gehversuche in Schaltungen, die über "Stecker und Batterien anlöten" hinaus gehen. Instinktiv finde ich es bedenklich, wenn ich auf der einen Seite meinen AVR mit einem Labornetzteil versorge und gleichzeitig einen ISP über USB dran angeschlossen habe, da es sich ja um verschiedene Potentiale handelt, die wahrscheinlich nichtmal galvanisch getrennt sind. Gerade bei MCUs habe ich da Bammel den zu grillen, da das ja relativ schnell passiert und ich wirklich nur den nackten MCU aufs Steckbrett gesteckt habe. Wenn ich beim Labornetzteil die Strombegrenzung auf 0 stelle, also kein Strom fliesst (benutze ich immer als faulen Ausschalter, wenn ich die Schaltung ändern will), messe ich mit einem zwischengeschalteten Multimeter einen Strom von -300uA. Dies jedoch nur, wenn der ISP abgeschlossen ist. Entferne ich den ISP, messe ich die erwarteten 0. Anscheinend fliesst ein gewisser Strom von meinem Computer rückwärts durch meinen IC und dann ins Netzteil. Es handelt sich zwar nur um uA, aber das erscheint mir irgendwie nicht richtig. Frage: Wie nennt man diese Art Strom? Ist das bedenklich? Wie verhindere ich das, ohne jedes mal den ISP abzuziehen? Danke im voraus für eure Hilfe.