Gast
#4074194
Hi, dies konnte ich leider nicht über die Dokumentation bzw. über eine Websuche herausfinden. Aber für dieses Forum ist das bestimmt eine leichte Frage: Wie wählt die FFT bei LTSPice standardmäßig die Zeitschrittweite (bzw. Abtastfrequenz) für die Berechnung aus? Die Zahl der Abtastwärte lässt sich über das Feld "Number of data point samples in time" einstellen. Die Frage ist aber, sind die Zeitschritte für die FFT, die LTSPice über die simulierten Zeitbereichsdaten durchführt, unabhängig von der Schrittweite, die in der Zeitbereichsimulation eingestellt wurde? Letztlich interessiert mich natürlich die Frequenzauflösung bei gegebener Bandbreite. Sofern LTSpice die Zeitbereichsdaten für die FFT neu abtastet (bzw. so tut als ob, in dem die jeweils nächstliegenden Zeitpunkte nach der sowieso durchgeführten Glättung ggf. mehrfach verwendet werden), wäre die Frage, welcher Wert für die FFT-Abtastrate verwendet wird. Insbesondere ist ja die Simulationsschrittweite i.d.R. nicht konstant, sondern feiner bei Zeitdetails mit hoher Änderungsrate der Strom/Spannungswerte. Und es wäre IMO auch kontraproduktiv, eine feste oder feste minimale Schrittweite für die Zeitbereichsimulation zu wählen, nur damit die FFT eine bestimmte Auflösung aufweist; der adaptive Zeitschritt für die Zeitbereichssimulation ist ziemlich recheneffizient. Viele Grüße, Ulrich