Gast
#4131556
Hallo, da die Tür-Freisprecheinrichtung in unserem Haus total verrottet ist, möchte ich gerne etwas neues installieren (Sprache reicht, Bild-Übertragung ist nicht erforderlich). Die alte TFE besteht aus diesem typischen fest installierten Wand-Telefon an der Hauseingangstür, einer Klingel-Einheit am Gartentor und einem Hutschienen-Trafo im Sicherungskasten. Das einfachste wäre natürlich, ein neues System mit einem vom Prinzip her vergleichbaren Verdrahtungs-Aufbau zu installieren. Mir schwebte aber eigentlich etwas moderneres vor, also z.B. die Gartenpforte mit unserer Fritz-Box (IP-Anschluss) zu koppeln, um in den Genuss der vielen Schnurlostelefone zu kommen, die bei uns im Haus sowieso schon verteilt sind. Leider besteht keine 2-Adrige Kabel-Verbindung zwischen der Telefondose (bzw. der Fritte) und der TFE. Neue Kabel verlegen geht leider auch nicht. Daher wäre ich an Erfahrungsberichten interessiert, was man in so einem Fall am besten macht... Ich habe natürlich schon selbst gesucht und bislang 2 Ansätze gefunden: 1. Gigaset HC450 Ein kompatibles Gigaset hätten wir da, allerdings ein analoges Teil und keine ISDN-Basis. Wenn ich das richtig verstanden habe, müssen alle Mobilteile direkt an der Basis angeschlossen werden und die Basis mit dem proprietären Gigaset Home Control Protokoll kompatibel sein, damit man schnell und einfach das Gespräch mit der Tür führen und per Softkey den Öffner betätigen kann. Hier ist mir nicht klar, ob nur die Basis kompatibel sein muss und dann automatisch alle angemeldeten Mobilteile funktionieren, oder ob die Mobilteile ebenfalls kompatibel sein müssen, damit die Softkeys die entsprechenden TFE-Funktionen bereitstellen? Man kann ja auch fremde Mobilteile via DECT an Gigaset-Basen anmelden, allerdings mit eingeschränktem Funktionsumfang... Direkt an der Fritz Box angeschlossene Telefone sollen wohl nur über Umwege mit Rufumleitung und größeren Wartezeiten funktionieren (dann mit DTMF). Wenn ich überlege, wie schnell Paketdienste nach dem Klingeln aufgeben und zum nächsten Haus hasten, wäre das keine gute Idee. Melde ich sämtliche Mobilteile direkt an der Gigaset-Basis an, würden wir natürlich den Komfort verliefen, parallel mit mehreren Mobilteilen zu telefonieren. Ich könnte aber wohl eine neue ISDN-Basis kaufen und die vorhandenen Mobilteile - sofern kompatibel mit der HC450 - dann daran anmelden. Mit einer ISDN-Basis könnten wir dann auch parallel telefonieren. 2. DECT-a/b-Wandler Es gibt ja diese schnurlosen TAE-Dosen, die sich quasi wie eine a/b-Schnittstelle verhalten (z.B. TIPTEL DECT 50). Kann man damit dann einfach an eine Doorline oder etwas vergleichbares gehen und wäre so etwas von der Zuverlässigkeit her grundsätzlich zu empfehlen? Die Frage ist dann nur, ob man diese Wandler über die vorhandenen Niederspannungs-Leitungen(quasi Telefonkabel) mit einem Trafo im Sicherungskasten speisen kann...auf den Bildern sieht das so aus, als ob Gehäuse und Netzstecker eine Einheit bilden. Diese DECT-Wandler habe ich bislang immer Paarweise gefunden. Gibt es denn so etwas nicht auch zum Anmelden an bestehende Basen? Also so eine Art TAE-Dose, die mit 12 Volt betrieben wird und per DECT an der Fritz-Box angemeldet werden kann? Habt ihr noch andere Ideen, wie man das Ganze umsetzen könnte? Gibt es von den klassischen TFE-Herstellern irgendwelche Lösungen für dieses Problem? Ich wünsche euch einen schönen Sonntag... Lothar