Photodiode + op. Frage zu bias strom

Gast #4133330
Lesenswert?

Hallo,

ich hab eine Frage zum tia mit op. Wenn man eine Photodiode (wie auch 
hier in der Artikelsammlung) verwendet wird ja darauf hingewiesen, dass 
ein op mit niedrigem bias Strom benutzt werden muss.
Grundsätzlich ist mir auch klar, dass ein Ruhstrom in den OP (oder 
raus?) schon eine Ausgangsspanung verursacht wenn die Fotodiode selber 
gar keinen Strom treibt.

Warum ist es denn so wichtig, dass der Ruhestrom so klein ist? Es 
handelt sich im Grunde doch nur um eine Offset Spannung. Die könnte ich 
doch wenn ich will dahinter subtrahieren? Oder geht es nur darum dass 
man wenn man den Fotostrom stark verstärken möchte sonst den OP in der 
sättigung hat bevor es sein müsste/sollte?

Danke für Erklärung!
Gast #4133456
Lesenswert?

Ich will doch gar nichts subtrahieren. Ich möchte verstehen, warum 
gesagt wird es muss ein bias op sein.
Ich dachte es wäre klar dass es sich um eine Verständnis Frage handelt. 
Will nur genauer verstehen.
#4133544
Lesenswert?

Bei einer Photodiode hat man Ströme bis unter 1nA und der 
Arbeitswiderstand kann dann auch mal 100MegaOhm sein.
Wenn dann dein Opamp schon 50nA bis 300nA Biasstrom hat, wo soll dann da 
noch eine Genauigkeit herkommen und in dem Fall mit 100MOhm wäre er 
sogar schon am Ausgang übersteuert(Anschlag).
Gast #4135311
Lesenswert?

Der Biasstrom selber ist das eine Problem, das andere ist das der 
Biasstrom auch Temperaturabhängig ist (also driften kann) und auch mit 
einem Rauschen Verbunden ist. OPs mit hohem Bias können kein kleines 
Stromrauschen haben.

Wenn man nicht an kleinen Strömen interessiert ist, darf man auch OPs 
mit mehr Bias nutzen. Das ist aber bei einer Fotodiode eher die 
Ausnahme.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren