Eigentluch ist es kein Hexenwerk. Alle Bootbaren Laufwerke haben bei EFI
Systemen eine Fat32 formatierte Partition von wenigen Megabyte grösse.
Wie man von diesen Starten kann ist auf jeden system anders. Erst muss
man das Bootmenü, finden. Wenn das Laufwerk nicht automatisch erkannt
wird, muss man im Setup nachschauen, ob man dort Einträge hinzufügen
kann. Einige Systeme bieten eine EFI Shell, über die man von anderen
Medien booten kann und anderes zeug, aber diese Shell ist recht
Umständlich. Viele systeme gehen einfach davon aus, dass auf der EFI
Partition eine Datei /EFI/Boot/BOOTx64.efi liegt, und starten diese. Bei
EFI Systemen sollte man eine GPT Partitionstabelle verwenden. Wenn man
das Instalationsmedium mal zum Booten bekommt, geht erstmal alles wie
Früher, einfach dem Installer folgen, aber zuerst Windows und erst
Danach Linux installieren. Bei Multibootsystemen und Linux empfehle ich
die Verwendung von grub2. Unter Debianbasierten Systemen gibt es das
Packet os-prober, welches andere Systeme erkennen kann. Timeouts,
Grubmenüauflösung und derartiges können unter /etc/default/grub
eingestellt werden. Um das Grub2 Bootmenu zu Aktualisieren mountet man
erst /boot, dann /boot/efi, und gibt dann update-grub ein. Als
Feinschliff gibt es noch diverse Grub2 Themen um das Grub menu zu
verschönern. Und wenn das ganze halbwegs Sicher sein soll, vergesse das
Bios und Grub passwort nicht.