Gast
#4592552
Hallo, also erst einmal herzlichen Dank für die vielen Infos, die ich aus dem Forum gezogen habe, ohne dass ich Euch auf die Nerven gehen musste. Jetzt allerdings bin ich mit meinem Latein (resp. Elektronikwissen) am Ende und wollte fragen, ob jemand mir weiter helfen kann. Ich möchte meine Wasserzeitschaltuhr zur Steuerung der Gartenbewässerung mit einem ESP8266 ansteuern. 3,6 V sind vorhanden, der Motor auch, der muss einfach nur 300 ms auf oder 300 ms zu drehen. Am besten natürlich sehr stromsparend, da Batteriebetrieb am liebsten über Wochen ;-) Natürlich haben die Ausgänge vom ESP8266 nicht genug Leistung für einen Motor dieser Dimension (zieht bei 3,76 V aus den Batterien ca. 300 mA, konnte ich nur berechnen, weil mein Multimeter irgendwie immer 0,08 angibt, egal welche Skala ich einstelle, deshalb habe ich dem mal misstraut und den Widerstand des Motors gemessen, der sollte ja halbwegs konstant sein). Am einfachsten wäre gewesen: Motor angeschlossen an + Pin1, - Pin2 Motor aus: Pin1 LOW, Pin2 LOW. Motor auf: Pin1 HIGH, Pin2 LOW. Motor zu: Pin1 LOW, Pin2 HIGH. H-Brücken haben einen zu großen Drop, da bleibt nicht mehr viel Spannung übrig. Als Alternative habe ich den folgenden Verstärker gesehen: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210151.htm kann hier aber nicht erkennen, wie ich den in den Vorwärts- und Rückwärtslauf bringen soll. Außerdem fehlen mir die Bauteilbezeichnungen, sie sicherlich auch vom Anwendungszweck abhängig sind... Kennt jemand eine Schaltung hierfür? Oder eine Idee? Was ich bisher gefunden habe, sind Schaltungen für einen sehr starken Motor etc, aber leider nichts in dieser Art. Den Stopp des Motors (kann ja je nach Batteriespannung unterschiedlich schnell drehen) habe ich vor über die chipinterne Spannungsmessung zu realisieren. Sobald der Motor blockiert, müsste die Spannung deutlich abfallen, sodass mit der Messung der Betriebsspannung auch gleich ein hoher Verbrauch vermieden werden kann. Ist das realistisch? Vielen Dank und viele Grüße kduino