noch einige Fragen zum Hausbus

Gast #299611
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Hallo,
ich weiss das die folgenden sachen sicherlich schonmal besprochen
wurden, aber ich will nicht überall extra eine Antwort schreiben. Für
mein (zukünftiges) Hausbusprojekt hab ich noch einige Fragen:

1. Thema Sicherheit: Es wurde bereits erwähnt, das Selbstbauten nicht
versichert sind. Aber was nun wenn ich alle denkbaren Risiken umgehe,
also hauptsächlich die Luft/Kriechstrecken und Galvanische Trennung
usw.... Viel Geld investiert und am ende steh ich doch in einer
abgebrannten ruine? Wird überhaupt eine Elektrofirma das Risko eingehen
eine "Bastellösung" abzunehmen? Selbst wenn sie VDE konform ist?
Bauartzulassung für die Sensoren/Aktoren ist imho etwas zu teuer ;-)

2. Thema Strom: Ich habe als Verkabelung an CAT5 gedacht, und dort
würde ich auf einem Adernpaar +12V führen. Aber wie am besten auf die 5
V oder 3,3V für den Sensor/Aktor runterbringen? DC/DC Wandler wäre eine
schöne Sache, gleich mit galvanischer Trennung, aber die Dinger kosten
schon eine Stange, die einzelnen Sensoren/Aktoren sollten ja so billig
wie möglich sein.
Was könnte man da noch machen? Ein Längsregler wird sicherlich zuviel
Abwärme in der UP Dose erzeugen?!
Achso... wie liegt eigentlich der Leitungswiderstand bei CAT5?

3. Anschlusstechnik: In die UP Dosen kommt jeweils eine Universelle
Platine mit Controller usw. Aber wie schlieest man am besten das CAT5
Kabelan? RJ45 wird mir zu aufwendig. LSA wäre schön aber die
Klemmblöcke sind wahrschinlich zu gross für UP DOsen.
Schraubklemmen? NAja. das gefällt mir nicht wirklich. Gibts dafür
Ideen?

4. Aktoren: Um Steckdosen usw. zu schalten bieten sich ja TRIACs an.
Wie siehts da mit der Abwärme aus? geht das im UP Gehäuse? Wir gehen
mal von herkömmlichen Haushaltsgeräten aus.

5. Bestehende Installation
Ich plane ein Haus zu kaufen. Demnach habe ich keinen Einfluss auf die
bestehende Installation, bzw. weiss noch nichtmal wo welches Kabel
liegt. Das sind sicherlich nicht die besten vorrausetzungen. Aber da
muss eh gebaut werden und es sollte kein Problem sein die eine oder
andere Leitung neu zu ziehen.

Also vielen Dank erstmal!

Gruss
Torsten
#299612
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Zu 1.: Wir leben in Deutschland, das musst du bedenken. Selbst wenn du
alle Vorschriften beachtest, ohne Gütesiegel wirst du bei einem
Hausbrand trotzdem ziemliche Probleme mit der Versicherung bekommen...
Ich denke mal, selbst wenn du das Siegel hast und es passiert was - du
bist der Hersteller. Wenn du aber nachweisen kannst, dass der Hausbrand
beispielsweise durch nen Blitzschlag passiert ist, könnte das eher gehen
- vorausgesetzt du hast ne Blitzschutzversicherung.
Alles ohne Gewähr, das sind rein persönliche Spekulationen...

2. Kommt auf den Strom an, die die Komponenten ziehen - wenns nur ein
paar mA sind (was typisch sein dürfte), kommst du mit nem Linearregler
am besten weg...

3. Was spricht gegen Schraubklemmen? Die kannst schön auf der Platine
festlöten und dann die Kabel dran befestigen. Wenn du was gegen
Schrauben hast, kannst du ja auch Klemmtechnik benutzen ;)
#299614
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Wenn Du Probleme mit der Abwärme bekommst, solltest Du besser versuchen,
den Stromverbrauch runterzubekommen. 1 oder 4Mhz Taktfrequenz langen
völlig, dann ist der Stromverbrauch nur ein Bruchteil. Ich habe 3,3V
auf meinen Buskopplern, das halbiert den Stromverbrauch nochmal
(Problem: nicht jeder CAN-Treiber ist dafür geeignet).
Wenn der Stromverbrauch unter 5mA sinkt (und das ist gut zu schaffen,
dann haben viele DCDC-Wandler keine Vorteile mehr, weil ihr
Eigenverbracuh schon in diesem Bereich liegt.

Gruß, Stefan
Gast #299615
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zu1. >>Es wurde bereits erwähnt, das Selbstbauten nicht versichert
sind.<<

Kann jemand was gesichertes dazu sagen?

Wer ist bei einem Versicherungschaden beweispflichtig? Die
Versicherung? Ich?

Es ist klar das alle möglichen Vorschriften ( VDE 100 usw. )
eingehalten werden müssen. Aber muss ich das nachweisen, wenn ich die
Geräte nicht gewerblich vertreibe?

Koopi

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