Labornetzteil

Gast #4640462
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hallo erstmal,

habe ein labornetzteil nach diesem schaltplan gebaut.
die spannung lässt sich schön regeln soweit aber strom kann ich nicht
regeln.

habe ich etwas übersehen? komme einfach nicht weiter.

danke schonmal vorraus.

so jetzt könnts ihr mich zerreißen :))
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Gast #4640583
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Der Widerstand R9 sollte nicht nach Masse, sondern eher zum Ausgang 
gehen. Da hat man dann wenigstens einen kleinen Einstellbereich. Etwas 
größer wird der Bereich, wenn man man mit R8 an die Basis von T4 geht, 
statt an den Emitter.  Diese Art der Strombegrenzung ist allerdings 
nicht gerade Temperaturstabil. Das ist weniger ein 
Konstantstrom-Regelung, mehr eine Strombegrenzung als Überlastschutz. 
Als Vergleichsspannung dient die Basis- Emitterspannung, und die ist 
temperaturabhängig.

Mit einem 1 Ohm / 1 W shunt sollte man auch kaum über 1 A gehen.

Ob die Spannungsregelung stabil ist, d.h. nicht schwingt, hängt von der 
der Last ab. Das kann gut gehen, aber mir einem Low ESR Kondensator am 
Ausgang auch schwingen. Da fehlt die passende Kompensation der 
Regelschleife.
Die Klassische Lösung nutzt einen Kondensator am OP als Rückkopplung und 
einen Widerstand in der Leitung vom Ausgang zum OP. Alternativ könnte es 
auch mit eine Kondensator von vor dem Shunt und dem Widerstand gehen.
#4640728
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Hallo

Einmal angenommen, Du hast keinen Fehler beim Aufbau gemacht..
Das ist doch schon mal gut.

Der Regelbereich für den Strom erscheint mir zu klein.
Soll der maximale Strom bis Null einstellbar sein, warum dann nicht 
genauso eine Referenz wie für die Spannung auch für den Strom verwenden?
Also statt einen Transistor mit seiner BE Strecke "messen" zu lassen, 
noch einen Op-Amp verstärken bzw, vergleichen lassen und dann einen 
"Brems" oder "runter" Wert mit Diode dem Regel-Op-Amp zuführen.
Die evtl. schon bestehende Stromregelung stellt anscheinend eine Art 
elektronische Sicherung dar.

Ergänzungen:
Die Diode am Eingang (etwas stärker wär besser) könnte durch eine 
Schmelzsicherung am Ausgang ergänzt werden.
Beim Aufladen von Akkus könnte evtl. ein voller Akku bei Stromausfall 
die Leistungstransistoren beschädigen. Dafür kann man eine Diode über 
diese Transistoren schalten.(Ube evtl. sonst zu groß)

Der eine Artikel über den Wirkungsgrad bezieht sich wohl auf die 
heutzutage oft verwendeten Schaltnetzteile. Da gibt es übrigens prima 
Module mit IC. 1€ bei ebay.

Ich baue übrigens grad ein Labornetzteil mit verschiedenen Spannungen.
1* linear geregelt, etwa wie Deins, 1* mit Modul(Schaltregler,IC) mit 
fester Spannung für Handy Akkus und regelbar, Stromregelung kommt 
nachträglich zum Modul, und einmal nur Gleichrichter für Proxxon mit 
Thyristorregelung.

MfG
Matthias

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