Aus 12V 5V machen

Gast #306119
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Hallo Leute,

brauche mal bissel Hilfe, da ich nicht so der Elektroniker bin.

Ich will aus 12VDC v. einem Schaltnetzteil 5V machen für etwas über 3A.
Bei CONRAD hat man mir den LT1084-5 CP empfohlen.
Das ist ein "Positiv-Low-Drop-Festspannungsregler", 5A.
Hab eine kl. Sp-Regler-Bausatzplatine entsprechen bestückt.

Es kommen auch genau 5.00 Volt raus, aber sobald ich die auch nur mit
z.B. 200mA belaste, bricht die Spannung zusammen auf zB. 4.3V.
Dann laufen natürlich meine beiden Festplatten nicht mehr richtig an.
Hab alles nochmal geprüft, finde aber keinen Fehler.
Im Datenlatt (Anhang) steht irgendwas mit 3V Differenz .. aber ich
verstehe das nicht.
Kann jemand helfen ?
Danke,
Marc
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Gast #306122
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Vergiss nicht einen dicken Kuehlkoerper anzuschrauben. Bei 12V in und 5V
out macht das bei 3 Ampere fette 21W, die in Waerme verwandelt werden
und entsprechend abgeleitet werden muessen. Der Typ bei Conrad wettet
wohl drauf, dass du bald Ersatz brauchst. Bei solchen Stroemen sind
Schaltregler (gibts auch als fertige Module) effektiver.
Gast #306132
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@The Daz
ist die ausgangsspannung (spannung am -Amp eingang des OPs) kleiner als
die eingestellte Spannung (spannung am +Amp eingang des OPs) so ist der
OP-Ausgang positiv => transistor öffnet => der kondensator am ausgang
läd sich; ist die ausgangsspannung größer oder gleich als die
eingestellte spannung am wird der OP-Ausgang auf masse gesezt =>
transistor sperrt => kondensator entläd sich über die angeschlossene
Last; nach dem ersten aufladen des kondensators beginnt (wenn man am
ausgang Strom zieht) die ganze schaltung, durch das oben dargestellte
prinzip, das schwingen (bzw. schalten); da der strom der in die
schaltung hineinfließt immer ein und ausgeschalten wird ist der
effektivwert des eingangsstromes natürlich niedriger als sein
spitzenwert

mfg bs

PS: ich weiß das es komisch ausschaut, aber man kann schaltnetzteile
nicht nur mit spulen, sondern auch mit kondensatorn aufbauen!!!!
Gast #306136
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@b. Sieber
Ja, sowas habe ich mir nach meinem post dann auch gedacht. Damit wird
aber kein echter Schaltregler realisiert, weil der Transistor nicht nur
im auf/zu Betrieb benutzt wird und damit faellt eben wieder eine recht
hohe Verlustleistung an. Zugegeben: besser als ein Linearregler. Der
Nachteil ist ein brummende Ausgangsspannung.
Gast #306141
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@Daz
ich hab ein regelbares netzteil mit diesem prinzip aufgebaut
(schaltplan etwas erweitert, das man es auch linear betreiben kann)
welches im schaltbetrieb bei ener eingangsspannung von 48V und einer
ausgangsspannung von 5V 7,5A (=> 37,5W) einen eingangsstrom von nur
0, 84A zieht (=> 40,32W) => ein verlust von nur 2,82W => da wird nix
warm!!! (rechnung wenn man den spannungsfall von 0.7V am transistor
auser acht lässt welcher nichtmal ein watt ausmacht)
Gast #306144
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@b.sieber & @the Daz:

Das ist ein einwandfreier Linearregler, da wird (ausser vielleicht beim
Einschwingen) nichts geschaltet.

Der OpAmp wird den Ausgangsstrom immer so regeln, dass seine zwei
Eingangsspannungen gleich sind, die Differenz zw. 12 und 5 V wird
komplett im Transistor verbraten.

Ist nunmal kein digitales Bauteil, so ein OpAmp
Gast #306152
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@ Daz
brum is in abhängigkeit vom kondensator wenn du einen richtig großen
kondensator (mein netzteil hat 4x 10000µF) nimmst kriegst du ihn je
nach last kleiner 0,05V; Frequenz is abhängig vom ausgangsstrom, wenn
du zwischen OP -ausgang und masse noch einen Kondensator zur dämfung
reinstrickst kannst du das ganze als linearregler bnutzen!!

mfg bs
Gast #306155
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Marc,
bei zuviel Verlustleistung muesste der LT sehr heiss werden. Er stirbt
bei 125 Grad. Hast du ihn schon gegrillt ? Wenn du nur 0,75A brauchst,
warum schmeisst du soviel Geld fuer nen LT1084 aus dem Fenster ? Ein
billiger 78S05 bringt 2A und kostet nur nen Euro (nur am Rande falls
dein LT im Eimer ist). Freilaufdioden kann ich in deinem Plan nicht
sehen. Der Gleichrichter am Eingang ist ueberfluessig, du betreibst das
Ding ja am Schaltnetzteil und nicht hinter nem Trafo. Testweise
koenntest du den LT mal freiverdrahtet ohne Platine (aber mit
Kuehlkoerper) betreiben. Die Kondensatoren sind fuer so einen simplen
Test nicht noetig. Wenn er dann noch immer muckt ist er im Eimer.
Gast #306157
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Daz, die 0.75A ziehe ich 12V-seitig. 5V-seitig brau che ich etwas über
3A. der LT wird mit Kühlkörper nur lauwarm.
(Freilaufdioden sind über Relais-Spulen-Hälften)

Hab gerade entdeckt, daß zu Anfang zu HD's wegen zuwenig Spg. nur
'tickern' - und dann laufen sie plötzlich im ..x-ten Versuch an. Spg.
liegt ist offensichtlich langsam um 0.2V gestiegne --> nun bei 4.6V was
offensichtlich f.d. HD's reicht ..
Gast #306172
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Hallo,
Wie gross ist denn der Elko am Ausgang?
das Datenblatt schreibt mindestens 150µF AL oder 22µF Ta-Elko vor, um
die Schwingneigung zu unterdrücken.
Hast Du die Ausgangsspannung schon mal mit nem Oszi überprüft, ob das
Teil schwingt?

@daz und b. Sieber:
mit 12V Eingang und 5V Ausgangsspannung kriegt der 2N3055 knapp 1,5mA
Basisstrom. Da muss ein wenig nachdimensioniert werden..
Eine ähnliche Schaltung mit FET war in der Elrad 12/87 S.32
"Kurz und klein gehackt"
Ausserdem sind im Datenblatt des LM317 von NatSemi (Sept 2001) auf
Seite 15 zwei Beispiele für ein Schaltnetzteil enthalten.
Arno

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