Neue LPC900 Controller

Gast #307496
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Hallo, habe mir heute das neue Keil Update gezogen. In den Release Notes
findet sich da zum Beispiel der uC LPC966 mit 64kB Flash! Damit würde ja
Philips endlich Controller mit mehr Flash nachlegen. Weiß da vielleicht
schon jemand (Robert Teufel vielleicht :-) ), ab wann die neuen uC's
verfügbar sind?

Mfg, Mathias
Gast #307497
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wenn der teu*el hier wieder etwas von neuen produkten schreibt, wird er
ja wieder angemacht, werbung und so.
ich fand die infos zu den ARM controllern sehr gut, und nicht zu viel
werbung.
wie viel ram, wieder nur 256B-1024B?
Gast #855718
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Den Beitrag ist zwar schon etwas älter. Bisher scheint es die großen 
LPC900 noch nicht zu geben. Allerdings enthält die aktuelle 
FlashMagic-Version bereits die Typen LPC964 und LPC966.

LPC932 im PLCC-28 Gehäuse ist zur Zeit schwer zu bekommen. Kennt jemand 
eine Bezugsquelle? (Bei Reichelt nur im TSSOP)
#856716
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Ich habe bisher nur diverse LPC900 Programme geschrieben, welche ich im 
Keil Simulator getestet habe, da ich ein Projekt mit dieser "Familie" 
plane. Real habe ich aber bisher noch kein System damit aufgebaut. Nur 
mit anderen 8051ern habe ich reale Systeme am laufen.

Stell einfach mal deine Fragen, vielleicht kann ich oder Jemand anderes 
dir ja etwas weiterhelfen. :)

Ciao,
     Rainer
Gast #856772
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Ging um paar Hardwarefragen.

Ich habe mir einen ISP-Programmer über RS-232 augebaut. Arbeitet mit 
FlashMagic, klappt nun auch, nach einigen Hürden. Problem ist, das ich 
nur eine Verbindung von FlashMagic zum LPC922 bekomme, wenn ich direkt 
über den LPC922 im Zielsystem zwischen VCC und GND einen Widerstand (ca. 
4.7k) lege. Der Sinn erschließt sich mir nicht. Ich habe aber mehrere 
Schaltungen im Netz gefunden, wo auch dieser Widerstand drin ist. 
Komischerweise geht es bei einer LED mit Widerstand in Reihe auch nicht. 
Habe bisher keine Erklärung gefunden.
Siehe hier: (R1)
http://www.keil.com/mcb900/mcb900-schematics.pdf

Dann weiß ich nicht wie man die kleinen LPCs programmiert (LPC90x, 
LPC91x). Geht nicht per ISP. Es wird von ICT-Programmierung gesprochen, 
ich konnte jedoch keine Schaltung für so ein Teil finden.

Vielleicht weiß es jemand?
#856848
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Nach der Beschreibung im Datenblatt zum ISP Mode wird der Pin VDD zur 
Aktivierung des Bootloaders benötigt. In dem Schaltbild von der Keil 
Webseite sieht man schön, daß VDD über das Signal DTR der RS232 ein und 
ausgeschaltet werden kann für den ISP Mode.
Aber falls VDD ausgeschaltet ist würde ohne den 4,7k Widerstand VDD in 
der Luft hängen und nicht auf Masse liegen. Ich vermute, daß bedingt 
durch den internen Aufbau des Controllers dieser Pin für die 
Initialisierung aber auf Masse liegen muß und nicht offen bleiben darf. 
Dieser Widerstand dient dann nur als Pull-Down für VDD.

Die "kleinen" LPC900 unterstützen in der Tat kein ISP sondern ICP 
(in-circuit programming), welches aber ebenfalls eine serielle 
Programmierung innerhalb des Zielsystems ist. Laut Beschreibung braucht 
man dafür aber einen anderen Programmieradapter. Ich persönlich würde 
den Controller sowieso mit meinem Galep4 programmieren, weshalb mich das 
bisher nie interessiert hatte. ;)

Aber nachdem laut Beschreibung ICP es ein Industrie-Standard sein soll, 
dürfte ein Programmieradapter dafür wohl nicht so schwer zu finden sein.

Ciao,
     Rainer
Gast #856915
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> Schau mal bei LPCtools.com rein.
Interessante Seite, kannte ich noch nicht

>Aber nachdem laut Beschreibung ICP es ein Industrie-Standard sein soll,
>dürfte ein Programmieradapter dafür wohl nicht so schwer zu finden sein.

Ich wollte mir was selber bauen. Außer der Version, das Keil EVA-Board 
als Bridge für die ICP-Programmierung der kleinen LPC90x/91x zu 
verwenden, habe ich nichts gefunden. LPC901/2/3 geht aber auch damit 
nicht.
Gast #858004
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@Fox

Ich habe mir das mit dem "R" mal auf dem Oszi angesehen. FlashMagic gibt 
zu Beginn auf TxD (RxD am uC) kurze Impulse aus. Die sind ehr da als VDD 
über DTR. Über die Schutzdioden des Portpins gelangt nun eine Spannung 
auf die VDD-Schiene. Die Spannung reicht offenbar aus, um irgend was im 
uC loslegen zu lassen. Der zusätzliche R zwischen VDD und GND schließt 
die Spannung kurz.

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