Sieht echt interessant aus.
Hat einer von euch das Teil schonmal in den Händen gehabt?
Weiß einer, was das kostet?
Gut, das Oszi ist nur begrenzt einsetzbar (niedrige Frequenz), aber um
PWM und Phasenanschnittssteuerungen zu kontrollieren reicht es ja
allemal.
Gruß Fred
Hallo
Ich habe mal bei der FH nachgefragt, hier die Antwort:
Wir vertreiben inzwischen die Platine nicht mehr.
Es gibt jetzt eine neue, die unter
www.visatronic.de
als Produkt VT7 zu beziehen ist. (jetzt zusätzlich mit Logicanalyzer
und Patterngenerator, und nur einem Netzteil, und in schickem
Alu-Gehäuse)
Leider kostet die Platine bei Visatronic 300 EURO
Ich könnte Ihnen noch eine "alte" Platine verkaufen. Allerdings ist
sie fix und fertig aufgebaut, getestet und Kalibriert.
Die kostet gebgenüber den Angaben im Anhang 20 EURO mehr. ( also
145EURO als USB-Version incl. Porto und Deckel und Bodenplatte)
Das neue VT7 kann ich an Studenten (ohne ALU-Gehäuse , als Bausatz,
aber Platine komplett aufgebaut und getestet ;
da müssen nur Buchsen und 3 Leistungstransistoren reingelötet werden)
für 150 EURO (+5EURO Versand) schicken (mit zusätlichem Deckel und
Boden 5 EURO mehr), aber ich brauche da eine
Immatrikulationsbescheinigung von Ihnen, da ich der Fa. VISATRONIC
keine Konkurrenz machen dar,
An Studenten kann ich allerdings zu geringerem Preis verkaufen.
Hab mir das Ding mal geleistet. Für den Preis (als Student) angemessen.
Für den Preis beim Conrad wirds allerdings grenzwertig.
Kritikpunkt ist allerdings die in Agilents VEE "geschriebene" Software,
die recht langsam und groß ist und sich ein schwerfälliges Framework
leistet. Nach dessen Installation wird zum Beispiel die Nutzeranmeldung
nach Systemstart zur Pflicht (XP). Kann man zwar wieder abschalten, aber
es greift eben stark ins System ein.
Und wenn man das eingebaute Doppel-Netzteil nicht belastet, fiept es
ziemlich nervig, wegen der PWM zur Spannungseinstellung.
Ansonsten kann das Teil eigentlich alles, was man daheim im NF-Bereich
und für µC-Basteleien brauchen könnte, zumindest solange die Frequenzen
nicht zu hoch werden. Besonders nützlich ist der Logikanalyser, das Oszi
und der Funktionsgenerator. Es ist auch eine FFT vom Oszisignal möglich,
was nicht zu verachten ist.
Dazu kommt, dass es für den Platzbedarf sehr viel bietet. Mit dem
Gerät+Steckbrett+ne Kiste voller Kabel hat man fast schon ein eigenes
Labor (eben mit geringerer Auflösung, Genauigkeit und Schnelligkeit).
Für Anfänger empfehle ich die Platine uneingeschränkt. Und wenn einem
eine Funktionalität nicht weit genug geht, kann man sich dafür immer
noch ein Profigerät hinstellen.
Profis sollten sich eben anschauen, wofür das Gerät gebraucht wird. Ist
immerhin sehr kompakt und durch USB auch Laptoptauglich.
Das hört sich alles recht gut an (für mich als Student verlockend)
Hat die Software des LogicAnalyzer auch sowas wie Protokoll Erkennung
(z.B. für I2C oder SPI). Wenn ja dann ist das Ding so gut wie gekauft!
Martin
Protokoll-Erkennung hat das Gerät nicht. Es wird dir die Aktivität an
den 8 Eingängen über einen bestimmten Zeitraum angezeigt, der reziprok
zur gewünschten Zeitauflösung steht.
Soweit ich weiss, ist die Software dazu nicht offen.
Das gesamte Teil ist ja im Prinzip eine Ansammlung von AT90, die sich um
die einzelnen Funktionen kümmern. Könnte man also auch selber bauen,
lohnt sich aber wegen dem Zeitaufwand nicht.
Wer mit den Atmels bisschen Erfahrung hat, kann abschätzen, was damit
möglich ist.