Solche Elkos werden häufig mit einer Schelle auf einer Grundplatte
befestigt. Anschließend erfolgt der Anschluss entweder freifliegend bzw.
per Kabelbaum mit Ringösen oder mit Hilfe einer kleinen Leiterplatte,
die dann durch die Anschlüsse des Kondensators gehalten wird. Bei
größeren Kondensatorbänken werden auch Stromschienen aus Metall
eingesetzt.
Bei vielen uralten Röhrenverstärkern werden alle großen Bauteile auf
einem gewinkelten Blech montiert, und zwar derart, dass die Anschlüsse
durch das Blech hindurchschauen. Die Verdrahtung erfolgt dann auf der
Unterseite. Solch einen Kondensator sieht man hier, wobei es durchaus
möglich sein müsste, die Schelle auch in der entgegengesetzten Richtung
zu montieren:
http://www.ebay.de/itm/JJ-Elko-50-50uF-500V-incl-clamp-Schelle-capacitor-50-F-/291163528013
Von "Deinem" Kondensatorhersteller Fischer&Tausche gibt es z.B. die
S-Serie, die anstelle einer Schelle gleich ein entsprechend langes
Gewinde hat, um den Kondensator direkt an einem Blech zu befestigen:
http://www.ftcap.de/produkte/elektrolytkondensatoren/
Bei Röhrenverstärkern hat man aber eher Lötanschlüsse und keine massiven
Gewindebolzen. Die Werte Deines Kondensators deuten auch eher darauf
hin, dass er z.B. in Hochstromnetzteilen, Umrichtern o.ä. eingesetzt
wird:
http://www.ftcap.de/fileadmin/user_upload/produktboxen/elektrolyt_kondensatoren/webboxen/Gewindeanschluss/GM.pdf
Von einigen Herstellern gibt es sogar Elkos mit unterschiedlich hohen
Gewindestutzen, um damit zweidimensionale Kondensatorbänke mit
Stromschienen realisieren zu können.