AVR - IDE,ASM Compiler,Schreibvorgang unter Linux

Gast #319812
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Da ich hier hauptsächlich Linux als OS einsetze, will ich dieses OS auch
gerne zur Entwicklung einsetzen.
Programmiert werden soll in Assembler und dann übertragen werden,
mithilfe eines STK500.
Nun bin ich mir jedoch bei der Software, welche ich zur Auswahl habe
noch ein wenig unsicher.

Es fängt an mit dem Editor (Sind ja eigentlich komplette IDE):
-Anjuta
-Eclipse
-Kdevelop

(Gibt natürlich noch zig andere Möglichkeiten, aber es sollte schon
etwas grafisches sein. Und die Genannten bieten ja auch noch einiges
rundherum)

Vielleicht könnte ja der Eine oder Andere kurz seine Erfahrung zu
diesen berichten. Am Besten jedoch mit genauen Vor- Nachteilen, damit
das ganze nicht zu subjektiv wird.

Welcher Compiler soll zum Einsatz kommen? Hier habe ich folgende
gefunden:
-avr-as
-gavrasm
-tavrasm
-avra

Auch hier konnte ich keine nennenswerte Unterschiede in den Features
erkennen, die mir eine Entscheidung erleichtern würden. Die eine oder
andere Version ist schon mehr als 1 Jahr alt, aber auch dies sagt ja
nicht viel aus.

Und zu guter letzt, wie soll das erzeugte HEX File übertragen werden:
-avrdude (Angeblich die größte Anzahl an unterstützten Interfaces. Da
ich jedoch erstmal nur das STK500 einsetze, rel. unerheblich)
-uisp

Vielleicht hat sich ja der Eine oder Andere zu den genannten Punkten
schonmal gedanken gemacht und kann mir bei der Entscheidungsfindung
etwas helfen.
Gast #319813
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Hallo,

selbst probiert habe ich Anjuta, mit avra und tavrasm. Ist recht
komfortabel, ich konnte die IDE leider nicht dazu überreden, die
Assemblerfehler-Zeilen im output Fenster direkt anzuspringen, das ging
zumindest bei mir nur mit avr-gcc.

Ansonsten easy going, assembleroptiopnen im Makefile einbauen, ebenso
das brennen. Dazu verwende ich avrdude.

Im Prinzip kann man sich dann allerdings auch mit einem Editor behelfen
...

avra wird noch aktiv weiterentwickelt, zumindest kam in der letzten
Zeit einiges über den Mailalias. Ist auch sehr kompatibel zu AVRStudio
Sourcecode.

avrdude wird auch immer sehr schnell aktuell gehalten, stk500v2
Prtokoll war innerhalb kürzester Zeit implementiert.

Ein grafisches Brennprogramm für Linux gibt es auch noch hier:
http://micha.freeshell.org/avr/ , für Makefiles würde ist aber avrdude
1. Wahl

HTH,
Klaus
Gast #319814
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Soo, wenig Linux User hier?

Kann denn mit dem avr-gcc auch asm Code compilert werden? Würde mir
zwar aufgrund des Namens gcc etwas komisch vorkommen, aber mag ja
sein.
Auf der HP des avr-gcc habe ich nichts direkt dazu gefunden.

Meine momentane Wahl wäre wohl: kdevelop, avra und avrdude.
#319815
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>Soo, wenig Linux User hier?

ich glaube im avr-gcc Forum sind mehr ;-)

>Kann denn mit dem avr-gcc auch asm Code compilert werden?
Na ja, inline assemblieren geht, ist aber nicht praktikabel für reine
Assemblerproramme.

>Auf der HP des avr-gcc habe ich nichts direkt dazu gefunden.
das steht in der Doku
Gast #319816
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Habe nach langem hin und her und probieren die IDE Geschichte wieder
verworfen.
Für reine Assembler Sachen sollte es ja auch mit VIM gehen.

Nun habe ich jedoch gleich wieder einige Probleme, Dinge die mir unklar
sind:

1. Wie löse ich die Assemblierung und den Schreibvorgang am
elegantesten? Sodass ich am Besten direkt aus VIM mittels Makro
assemblieren und schreiben kann

2. Wo bekomme ich die Definitionsfiles für avra her? .inc

3. Mein Programmer STK500 will nich so recht, bzw avrdude will nicht so
recht.
"avrdude: stk500_recv(): programmer is not responding"

Ist alles was ich zu hören bekomme. Serielle Schnittstellen werden beim
Bootvorgang korrekt initialisiert.

Vielleicht hat ja jemand noch nen Tip für mich.
Gast #319818
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1: batch file erstellen mit dem avrdude Befehl und das aufrufen
2: die alten sind in der atmel application Note 000 (allerdings von
98!)
 Neue Files gibt es immer mit dem AvrStudio in dem
AvrAssembler(2)\Appnote Verzeichnis.

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