Hallo,
ich stehe vor dem Problem, dass ich mehrere Atmegas 8 oder aehnlich
programmieren muss.. Da es knapp mit dem Platz ist faellt die
Moeglichkiet in der Schaltung per SPI zu programmieren weg..
Ichmuss irgendwie die Controller erstmal in irgendeinem Adapter
programmieren und dann einloeten..
Wie mache ich sowas am besten mit SMD -Bauformen? SOIC TQFP usw?
Danke!
Wenn du auf der Platine die 6 Pins für den ISP nicht unterbringen
willst, wirst du dir einen Programmieradapter bauen oder kaufen müssen.
Bei TQFP kannst du dir ihn relativ mit den erhältlichen Ic-Fassungen
basteln, bei SOIC ist es schwieriger. Es gibt bei Farnell eigene
Testfassungen, allerdings sind die Preise dafür teilweise heftig.
Gruß Elektrikser
@ crazy horse, habe die preise auch schon gesehen (ist echt hammer)..
Danke fuer dein angebot, aber ich denke das wird etwas mehr sein :)
habe hier gerade gelesen etwas von 27€ fuer so ein tqfp32 ...
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-50028.html
kennt jemand so einen anbieter? 150€ ist echt etwas viel..
@vorbeigeschlendert , ja es waere die Alternative, danke...
Wenn es wirklich sehr viele sind, frag doch mal bei Atmel oder bei
Deinem Händler nach.
Dannn schickst Du einfach das Hexfile und kriegst sie schon fertig
programmiert.
Peter
@peter dannegger
so viel ist es auch wiederum nicht( ist zu viel um den crazy horse
damit zu belasten)..
also kennt jemand eine quelle wo diese TQFP32 Adapter/sockel fuer 27
Euro gibt?
Es gibt zudem auch kleinere Stecker als die bei ISP üblichen, und mehr
als 4 Pins brauchst du dafür vielleicht nicht, denn den Masseanschluss
gibt's vielleicht anderweitig schon und der VCC-Anschluss lässt sich
ggf.wegoptimieren. Oder soll das ne Damen-Armbanduhr werden?
Aus eigener Erfahrung würde ich auch immer noch eine nachträgliche
Programmiermöglichkeit vorsehen. Und wenn es echt nur 6
Kontaktierpunkte sind. Stell dir sonst mal den Fall vor, du hast alle
Boards programmiert und bestückt, und dann entdeckst du noch irgendein
sch*** kleinen Fehler...
Wenn Du eine ruhige Hand hast, kannst Du die Teile zum Programmieren
auch einfach nur auf die Pads andrücken. Falls es nicht klappt, einfach
wiederholen. Ggf. eine Pappschablone machen.
Du kööntest Dir doch nen Bootloader für Deine Atmels schreiben und die
Teile dann alle in einer Art Daisy Chain booten lassen. Das geht auf
jeden Fall.
Dafür braucht du dann natürlich ne RS232 oder USB oder... um die zu
brennenden Programme in den Controller zu bekommen.
Hallo,
>Da es knapp mit dem Platz ist faellt die Moeglichkiet in der>Schaltung per SPI zu programmieren weg..
Kein Platz fuer 6 Messpunkte (VCC, RST, MISO, MOSI, SCK, GND) ?
Smd Messpunkte sind sehr klein und sollten auf jede PCB passen, dann
muesstest du dir nur eine Aufnahme bauen. Die Messpunkte kontaktierst
du am besten mit Federnadelkontakte und kannst die PCB's (µC) flashen.
Das hat den schoenen Vorteil das spaetere Update's auch noch moeglich
sind. Die passende Platinenaufnahme fraest man sich am besten oder
laesst seinen Tool-Time Taylor herauskommen.
Gruß,
Dirk
Wenn du gut im basteln bist oder jemanden kennst der einen kennt .
Mit etwas Handwerklichem Geschick und einer guten Säge oder Fräse,
kannst du dir einen Adapter selber machen. Bei Conrad (biliger) und
Reichelt für ca. 14, gibt es solche AdapterPlatinen für alle möglichen
Gehäuseformen.
Wenn du jetzt in die Platine ein Rechteck schneidest das exakt so groß
ist wie das IC, dann brauchst du nur noch dein IC entsprechend
einlegen, so das das Gehäuse in die Platine ragt. Von oben drückst du
dann mit einer Gummi bewährtem Deckel drauf und hast dann den Perfekten
kontakt. Jeder Pin ist mit den Lötaugen am Rand verbunden, dort kannst
du bequem dien Drähte anlöten.
Es gibt noch die Möglichkeit von Testclips die auf die Eingelöteten ICs
aufgesteckt werden.
Die sind aber noch wesentlich teurer als die Fassungen.
Es ist doch Irrsinn, eine Schalting mit uC zu bauen, die nicht mehr
nachtraeglich programmiert werden kann ohne die CPU heraus zu nehmen.
Wenn die CPU gesockelt ist, kein Problem.
Was ist denn eine "grössere Stückzahl" ???
Für'n Bastler sind das 3-10 Stück, bei Kleinfirmen sind das vielleicht
mal 300 oder 1000 Stück, bei richtig sind das z.B. 100.000 Stück pro
Monat.
Diese Grössenordnung muss man schon genauer wissen.
Industriemässig wird das beim Hersteller oder von Dienstleister
vorpropgrammiert (jedenfalls Bootloader) oder es macht der ICT beim
Leiterplattenfertiger.
Selbst auf meinem kleinen Brushlesscontroller habe ich die ISP Pins
herausgeführt. Die kleinen runden Dinger oben im Bild. Die kleinen
Löcher bilden die Führungen für den Stecker, so man sich einen
anfertigen will. Ich habe einfach Drähte dranngelötet.
http://people.freenet.de/khruehlow/Axel_Platinen/Single%20Lipo_3.JPG
(Wieso habe ich von dem Teil nichts eigenes lokales auf meiner
Platte??)
Ich denke hier wird es nicht um den Platz gehen sondern - schlicht die
Pins vergessen und nun ist es zu spät und die 1000 Boards sind fertig.
Bist Du nicht versichert gegen sowas? Gibt es dafür Versicherungen?
..HanneS.. hat sich auch so ein Adapterabgreifding gebaut, geht ganz
gut, sagt er. Glaube ich ihm auch.
Gruß
AxelR.
Hi,
wie ich oben beschrieben haben wir in der Produktion bei einer
Stueckzahl von >100k im Monat die µC beschrieben. Sehr wichtig sind
auch diese Loetpunkte fuer spaeteren Service (Update) und
vorallendingen falls mal der µC stirbt. Bei defekten µC hilft auch kein
Bootloader mehr.
Gruß,
Dirk
Hallo,
ich habe heute das Web nach einen TQPF32 Burn-In-Socket durchforstet.
Im Endeffekt habe ich dann auch einen passenden Sockel gefunden.
YAMAICHI Typ: IC51-0324-1498
Der ist leider nicht ganz billig ( 67,00 Euro zzgl. MwSt + Versand )
aber
was solls ..
Gruss Martin