Gast
#5224884
Hallo zusammen, erster Post hier, hoffe, ich mache alles richtig :-) Folgendes Problem: Ich nutze einen batteriebetriebenen Bluetooth-Lautsprecher als fernsteuerbare, regelbare Hochspannungsquelle (nein, wirklich!). Den Lautsprecher habe ich durch die Primärwicklung eines Mini-HV-Trafos ersetzt (Induktivität Primär: 24 uH, Wicklungsverhältnis 1:67). Die optimale Betriebsfrequenz beträgt zwar laut Datenblatt 20-40 kHz, aber nach meinen Berechnungen (und auch Tests :-)) geht es auch mit 16 kHz noch ohne größere ohmsche Verluste. Also ich schicke einfach per Bluetooth einen 16 kHz Sinus dahin. Funktioniert tadellos. Alles wunderbar, ABER ein Problem: Die Elektronik des Lautsprechers erzeugt beim Einschalten sowie als Batterie-Warnsignal eine Musiksequenz, die auch sehr tiefe Frequenzen enthält. Da bei diesen Frequenzen die Primärwicklung praktisch ein Kurzschluss ist, ist mir dabei auch das Verstärker-IC abgeraucht. Frage: kann ich einen Kondensator in Serie mit der Primärwicklung als Hochpass schalten, damit diese tiefen Frequenzen rausgefiltert werden? Oder hab ich dann "aus Versehen" einen Schwingkreis und das Ding dreht mir durch? Wie muss ich den C dimensionieren? Vielen Dank im Voraus!