Nein, das stimmt auch nicht ganz. Es geht um die einzelnen Zellen.
Stell es dir einfach so vor, dass jede Zelle eine gewisse
"Lebensdauer" hat. Man kann sie einfach nicht beliebig oft
beschreiben, sie "verschleisst" quasi.
So gesehen, beschreibst du 10 VERSCHIEDENE Zellen, wenn du 10 Bytes
schreibst und das ganze fünf mal am Tag, dass sich nach deiner Rechnung
die Lebensdauer verzehnfachen würde.
Aber wie gesagt, Mach dir darum keine Gedanken. Du kannst das sowieso
nicht vorhersagen, wie lange das Ding lebt, da es sich um einen
statistischen Wert handelt. vgl. Der Zahnriemen deines Autos hält
60000km, was aber nicht heisst, dass er nach 60001km reisst. Er kann
auch 200000km halten. Was viel, viel entscheidender für die Lebendsauer
des Bauteils ist, ist z.B. die Betriebstemperatur. Je wärmer, desto
früher kommt der Tod. Oder wenn du das Teil beim Einlöten zu lange
brätst, das schädigt das Bauteil schon vor.
Versteif dich nicht auf diese Zahl! Ich würde mal frech behaupten, dass
deine Ausfallwahrscheinlichkeit aufgrund einer Krankeit deutlich größer
ist, als die des Chips... oder weisst du, ob du morgen vom Bus
überfahren wirst ;-) ?