RS232 auf Mainboard (PC)

Gast #356035
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Hallo, auf meinem Mainboard gibt es so einen 9-poligen Stecker der eine
RS232 darstellen soll.

Nur mit der Pinbelegung komm ich nicht klar:

1 - NDCDA-
2 - NSINA
3 - NSOUTA
4 - NDTRA
5 - GND
6 - NDSRA-
7 - NRTSA-
8 - NCTSA-
9 - NRIA-
10 - No Pin

Mir sagt leider nur die Nummer 5 und die 10 was, was ist da RxD und was
ist TxD?
Gast #356038
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Hmm so hatte ich es versucht. Muss der Fehler doch wo anderst liegen. Es
reicht doch wenn ich für ein Minimalbeispiel das hier verbinde:

NSOUTA ---> RxD AVR (über Max232)
GND    <--> GND

Nür blöd dass es mein erstes UART-Projekt ist, kann den Fehler nicht
eingrenzen...
Gast #356039
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Mal so geraten:

1 - NDCDA-   DCD
2 - NSINA    Serial IN (RxD)
3 - NSOUTA   Serial Out TxD)
4 - NDTRA    DTR
5 - GND      Ground
6 - NDSRA-   DSR
7 - NRTSA-   RTS
8 - NCTSA-   CTS
9 - NRIA-    Ring
10 - No Pin  ---
Gast #356043
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Du könntest es erst mit zwei PC's und einem ausgekreuzten Kabel und
Termial Programmen testen. Wenn die serielle Schnittstelle
funktioniert, dann einen PC durch den AVR ersetzen.
Somit kannst Du den Fehler besser eingrenzen und bist sicher, dass die
serielle Schnittstelle wirklich wie gewünscht funktioniert.

Falls der PC über mehr als eine serielle Schnittstelle verfügt, kannst
Du natürlich auch zwei von denen nehmen.
Gast #356048
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@ tastendrücker:
Ganz toll, probier´s mal mit einem Baud, dann kommst bestimmt auf 100
km ;-)

@Marko:
Wenn du schon auf Wiki verweist, dann solltest du zumindest den Artikel
vorher lesen.
"Ein weiterer Aspekt ist, dass die Signalübertragung nicht
differentiell, sondern "single-ended" (unbalanced) erfolgt. Das zu
übertragende Signal beinhaltet also einen Gleichspannungsanteil und ist
deshalb relativ empfindlich auf Gleichtaktstörungen"

Und was soll der Unterschied zwischen Leitungsdifferenziell und
Pegeldifferenziell sein? Zwei Pegel auf einer Leitung?
Gast #356049
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@schlumpf
> Ganz toll, probier´s mal mit einem Baud, dann kommst bestimmt auf
> 100 km ;-)

War aber ernst gemeint: Drucker über RS232 an VAX/VMS Mainframe.
Rechner steht im Rechenzentrum, Protokoll-Drucker steht in der
Produktionshalle 380m entfernt.
Gast #356050
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es gibt bei bussen (ob seriell oder parallel) ein
Baudrate-Entfernungs-Produkt. In einigen Spezifikationen sind sogar
Grafiken angegeben, was bei üblichen baudraten an Entfernung auf einem
Medium erreicht werden kann.
Bei CAN z.B. kann man die 1Mbps nur auf kurze Strecken nehmen (so 10m)
Wenn man dann aber auf einige wenige kbps runter geht kann man da
einige 100m überbrücken...
Gast #356051
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@tastendrücker:
Ja, ich weiss, dass das ernst gemeint war. Das glaub ich auch, dass das
geht. Nur meinte ich damit, dass man irgendwann so langsam ist, dass man
kaum noch daten durchbekommt.
Darum auch die Anmerkung mit dem einen Baud.

Hans Dieter hat das schon richtig geschrieben. Es ist ja auch klar,
dass das so sein muss:
Ne Leitung hat eine Kapazität, die beim Pegelwechsael umgeladen werden
muss. Und je länger die Leitung, desto höher die Kapazität und bei
gleichbleibendem Ausgangswiderstand bildet sich im Prizip ein RC-Filter
aus (Tiefpass). Und irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem der die
Baudrate in die Größenordnung der Eckfrequenz des "Filters" kommt und
dann war´s das.
Der andere Effekt ist die Fähigkeit Gleichtaktstörungen zu
unterdrücken.
In einer Störungsfreien Umgebung spielt das keine Rolle, aber im
"echten Leben" umso mehr. Ein Single-Ended signal hat i.d.R einen
höhreren Innnenwiderstand an der Signalquelle als an der Masse. Eine
Störung von aussen induziert also auf der Signalleitung einen viel
größeren Störpegel, als auf der Masse. Das kann dann falsch
interpretiert werden, da ja letztendlich der Empfänger den Pegel
zwischen den beiden Leitungen auswertet.
Bei einem Differenzeillen Signal sieht das anders aus. Da wird das
Signal und sein Komplemtent mit gleicher Impedanz eingekoppelt und eine
Störung induziert auf beiden den gleichen "Hub", so dass die Differenz
unverändert bleibt und der Empfänger davon nix mitbekommt.

Und je länger die Leitung ist, desto mehr "Angriffsfläche für solche
Störungen bietet sie, daher ist dies auch ein Effekt, der mit der
Leitungslänge einhergeht.

Ausserdem kann über ein Single ended Signal eine Masseschleife
ausgebildet werden, die wiederum Störungen verursacht, was bei einem
differenziellen Signal nicht so in´s Gewicht fällt...

So, genug der grauen Theorie ;-)
Gast #356053
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gell, da staunst du ;-)
Lachenmuss, aber bei manchen Leuten hier muss man sich schon wundern,
was die hier so reinschreiben (z.B. Marko)
Und vielleicht ist das ja für solche Leut mal interessant.

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