> Soweit ich weis haben ale typen einen internen oszilator
Das stimmt nicht ganz, viele AT90Sxxxx haben keinen internen Oszillator
für den MCU-Takt, sind aber trotzdem AVRs.
Die moderneren ATTinys und ATMegas haben interne Taktquellen die bei
Auslieferung eingeschaltet sind. Externe Taktquellen (Quarz,
Quarzoszillator) braucht man, wenn es auf Konstanz der Taktfrequenz
ankommt, z.B. bei Benutzung der UART-Schnittstelle.
Um einen AVR zu betreiben benötigt man eigentlich kein teures
Evaluationsboard, es genügt ein Stück Lochrasterplatine, auf der AVR
und seine Grundbeschaltung (und die für den Einsatzzweck benötigte
Peripherie) Platz findet. Geht es nur um's Lernen, ohne dass die
Schaltungen in der Praxis eingesetzt werden sollen, dann genügt sogar
ein Steckbrett. Da viele moderne PCs keine LPT-Schnittstelle mehr
haben, lohnt sich der Kauf eines ISP-Programmers mit "eigener
Intelligenz" (eigenem Mikrocontroller, der das Brennen übernimmt).
Denn diese arbeiten meist auch recht gut mit vielen (nicht allen!)
USB-Seriell-Adaptern zusammen. Empfehlenswert ist der AVR-ISP von ATMEL
(serielle oder USB-Version), der wächst nämlich mit, erlaubt also
Firmware-Updates, die mit jeder Version von AVR-Studio mitgeliefert
werden.
Grundlagen kannst Du Dir erarbeiten, indem Du das AVR-Tutorial (Link
oben links) durcharbeitest und die Datasheets einiger AVRs liest und zu
verstehen versuchst. In diesen Datasheets findest du auch die nötige
Minimalbeschaltung, die elektrischen Grenzwerte und Parameter sowie die
Beschreibung der Architektur und des kompletten Befehlssatzes. Weitere
wissenswerte Dinge findet man im Downloadbereich auf www.atmel.com.
Dort gibt es neben AVR-Studio, AVR-Instruction-Set und Datasheets noch
jede Menge Applications-Notes, die wissenswerte Tips enthalten. Bei den
Datasheets bitte darauf achten, die vollständige Version ("complete")
herunterzuladen und nicht die gekürzte BWL-Version. ;-)
Ein Blick in die Online-Kataloge einiger Elektronik-Versender zeigt
Dir, welche AVRs derzeit verfügbar sind. Es bringt also nix, sich auf
einen Typ zu stürzen, den es derzeit überhaupt nicht zu kaufen gibt.
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